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Thema: Warum ist Colonization so unpopulär?

  1. #1
    Ein Platz an der Sonne Avatar von Commander Bello
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    Warum ist Colonization so unpopulär?

    Ich möchte ich einmal die Frage stellen, warum Colonization (und damit seine Modifikationen) so wenig populär im Vergleich zu Civ sind?

    Beides sind 4x-Spiele (Explore, Expand, Exploit, Exterminate - im Deutschen würde man wohl sagen: 4a-Spiele: Auskundschaften, Ausbreiten, Ausbeuten, Auslöschen), im Falle von Colonization und Civ4 basieren sie auf den (fast) gleichen technischen Voraussetzungen.

    Dennoch führt Colonization das traurige Dasein eines Mauerblümchens.

    Mich würde nun interessieren, wie andere darüber denken?

    Ich habe meine Ansichten mal gespoilert, um eure Antworten nicht zu beeinflussen.

    Achtung Spoiler:
    Meiner Meinung nach hat das verschiedene Gründe.

    • die geringe Qualität des Vanilla Civ4:Col
    • "langweilige" Siegbedingungen
      • man arbeitet von Beginn an auf die Revolution hin

    • ermüdendes Mittelspiel
      • das Mikromanagement ist selbst bei TAC noch anstrengend

    • das ganze Spiel ist ziemlich statisch
      • prinzipiell sind alle Spielelemente von Beginn an verfügbar, mit Ausnahme der Gebäude


    Ceterum censeo Angelam esse dimittendam

    Civ4:Colonization:

    Modmod CBM 0.7.xxx für "Religion and Revolution" (Version 2.0)
    Version 0.7.046 für RaR 2.0 verfügbar! (04-Jun-2014)
    Update ist in Arbeit
    ===============
    Neues Kampfsystem für Civ:Col [RaR] (in Vorbereitung)
    Gedanken zu einem neuen Handelssystem
    für Civ:Col [TAC]
    Gedanken zu Grenzen, Produktivität und Revolution für Civ:Col [TAC]
    ===============

  2. #2
    Ad Astra Avatar von Ronnar
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    Ich habe ganze 2 Spiele mit Vanilla gemacht und vielleicht 4-5 mit TAC (über alle Versionen weg, bis zum Ende durchgespielt). Gehöre also durchaus auch zu der Fraktion, die eigentlich mit Col2 nichts anfangen können (und nur wegen TAC-Modding dabeigeblieben sind).

    Meine Gründe:

    Achtung Spoiler:

    • Nach dem anfänglichen Kolonieaufbau wird das Spiel zum extrem langweiligen Mikromanagement von Siedlern, Warenverkehr usw. Da Spiele ich lieber ein Spiel wie Patrizier, das nur darauf ausgerichtet ist
    • Ich will Produktionsketten aufbauen, Kolonialreiche ausweiten, entdecken. Nach dem (durchaus interessanten) Anfang aber soll ich alles auf die finale militärische Konfrontation umstellen (ohne alternative Siegvarianten). Und das noch unter Zeitdruck. Das macht mir überhaupt gar keinen Spaß.


    99% meiner Spiele werden also nach der Anfangsphase abgebrochen. Dann ist die Karte ganz aufgedeckt, einige Kriege gegen Ureinwohner und KI haben die Fronten geklärt und die KI entscheidend geschwächt.

    Vergleicht man z.B. mit CIV, dann gibt es dort verschiedenste Siegvarianten. Auch wenn ich die Forschung und Wirtschaft dominiere und mich darauf vorbereite gemütlich als erster ins All zu starten, kann mich die KI durch einen Kultur- oder Diplosieg ärgern. Oder ich kann als unterlegener Spieler alternative Siege anstreben oder durch Sabotageaktionen die KI schwächen.
    Col2 hingegen verläuft absolut gradlinig, es gibt nur ein Ziel, eine Siegbedingung und vom vorgegebenen Pfad abweichen (mehr Städte gründen, mehr Produktionsketten aufbauen) schadet nur. Alternativen zu Militäraktionen entweder gegen KI oder den eigenen König gibt es nicht.

  3. #3
    am Bass Avatar von Stöpsel
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    Für mich persönlich eine schwierige Frage, denn ich bin ein Colomaniac!

    Ich finde es bemerkenswert, wie oft man im Zusammenhang von Col1 von einem Kultspiel hört. Col1-Veteranen - egal ob sie heute Col2, TAC, irgendwas anderes oder gar nichts spielen - berichten von dem Suchtfaktor damals.

    Und heute? Col2 ist ein (mittlerweile auch schon in die Jahre gekommenes) Remake - mehr nicht. Schuld ist die lieblose und enttäuschende Vanilla-Umsetzung, die nach Abkassieren der Nostalgie wirkt. Gute Mods ziehen den Karren dann aus dem Dreck.

    Ich vermute auch, dass das Spielkonzept von Col in zu engen Bahnen verläuft, wenn man den Vergleich mit der Civ-Reihe anstellen will (kenne mich mit Civ aber nicht wirklich aus).

    Vielleicht sollten wir das doch ruhig mal öffentlich fragen. Wir können dann vielleicht lesen, warum sich Leute eben nicht seit Jahren mit Col beschäftigen, und das ist ja auch die Frage.

  4. #4
    hat den Blues Avatar von Elwood
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    Hei Commander, das ist mal ein interessanter Thread, unausgesprochen ging mir das auch schon einige male durch den Kopf. Ich kann mich im Wesenltichen Ronnar anschließen, auch wenn ich ein paar Spiele mehr auf der "Hohen Kante" habe.

    Achtung Spoiler:

    Der Anfang motiviert, entdecken, Siedelungsplätze wegschnappen, ständig grübeln, ob man für das bisschen Gold lieber dies oder jenes holt ... Die Mittelphase zieht sich und das Ende ist immer gleich. Mit immer gleich meine ich den Krieg an sich, in jeder einzelnen Partie ist das schon spannend, da klopfe ich uns mal ungeniert auf die Schulter,: Was da die Umstellung auf die vier Wellen gebracht hat, ist ein Quantensprung.
    Ich glaube aber, dieses Grunddilemma aleine, kann es nicht sein. Erstens liegt genau das gleiche Prinzip bei Col1 ja auch vor, und scheint dort zu funktionieren, so dass man es wieder und wieder spielt .... nur warum bei Col1, nicht aber bei Col2/TaC ???
    Zweitens hat mMn auch das normale Civ (meine jetzt vor allem die 4) das gleiche Problem. Spionage hin, Kapitalgesellschaften her. Am meisten Spaß macht die Antike + MA, dann ist auch hier die Karte aufgedröselt und besiedelt, die schicksten Weltwunder gebaut und das Endspiel heißt dann dröges Panzerschubsen in gigantischen Stacks. Ja, ich baue hier dann idR auch lieber das Raumschiff.

    Seltsamerweise tritt dieser Ermüdungseffekt bei mir weniger stark ein, wenn ich PAE spiele, keine Ahnung wieso. Ist zwar nur Antike, aber auch hier ist ja irgendwann die Besiedlung abgeschlossen etc. etc. , Vielleicht, weil PAE Kernfeatures (Siedeln können, Armeen unterhalten können, Stadtmauern einreißen können, Karte einsehen können, Technologien handeln können , ...) weiter über den Verlauf streckt, es gibt eben wirklich immer wieder neues und wichtiges ... und nicht lediglich die nächste Einheit mit höherem Stärkewert.

    Geschichten zum Lesen ...

    Der seltsame Fall des William Penn | Col II --- TaC-Mod | abgebrochen
    Wahnsinn mit Methode? | Col II --- TaC-Mod | beendet | SdM April 2012
    Visiting Vvardenfell | TES III Morrowind | pausiert
    Es war einmal (noch) kein Portugal | Civ IV --- PAE-Mod | beendet
    Pack die Thermohose ein ... | Icewind Dale --- Trials of the Luremaster | läuft
    NEU: [RL] ... wie Gott nach Frankreich - Elwoods ??? | Modellbaubericht | läuft

  5. #5
    Registrierter Benutzer Avatar von Fankman
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    Und das denke ich dazu:
    Achtung Spoiler:

    Ich hab damals Civ sowie Col gezockt, nur hat es mir bei Civilization eben nie so richtig den Ärmel rein gezogen. Ich fand auch nicht, dass Civ umfangreicher und weniger geradliniger als das Colonization ist, ganz im Gegenteil, Colonization bot mir das intensivere Spielgefühl, ich konnte mich mehr austoben, konnte handeln, mich um meine Leute kümmern, musste sie ernähren und konnte dabei zuschauen wie Ressourcen Tonne um Tonne aus dem Stadtbildschirm verschwindet.
    Alles war irgendwie direkter, "volksnah" wenn man so will, und nicht so aus der Distanz und schematisch wie in Civ. Da hat man ein eben das passende Häuschen gebaut und den Brennmeister hinein gesetzt, wenn man Rum produzieren wollte. Oh, er hat zu viel zu tun, also gebe ich ihm doch noch gleich einen Gehilfen...
    Dieses Direkte, der Warenhandel und das dynamische Wirtschaftssystem machten Col ebenso attraktiver als Civ, wie auch die ganz klar bessere Grafik und die intuitivere Interface.

    Aber warum, dann doch Civ die grössere Anhängerschaft?
    Civ war halt einfach das Erste seiner Art, wäre Col zuerst erschienen, würde das ganze vielleicht heute etwas anders ausschauen. Zudem hat Civ etwas globales, etwas episches. Es ist grösser, irgendwie wichtiger und halt international. Man erobert/zivilisiert gleich die ganze Welt, nicht nur Nord- und Südamerika. Man wirft irgendwann mit A-Bomben um sich, nicht nur mit den ollen Musketen.
    Das war halt alles irgendwie cooler und mächtiger, die zu treffenden Entscheidungen fühlten sich an als ob man wirklich ein Staatsoberhaupt war. Die Strategie war von globaler Bedeutung.

    Zudem wurden dann ziemlich schnell weitere Nachfolger auf den Markt gebracht, so dass Col ohne neue und modernere Titel schnell veraltete. Und was alt ist, ist halt in der Gamebranche recht schnell out.
    So hatte das Col-Remake nach so langer Zeit nicht mehr genügend Argumente, den mittlerweile nach gefühlten 10 Titeln auf dem Thorn festgewachsenen König, zu stürzen.

    Für mich ist Col1 immer noch ein Top-Tite. Ich habe zwar auch die meisten Civ's gespielt, jedoch nie so exzessiv wie damals Colonization. Ich habe Civilization erst wieder mit dem neuen Civ5 schätzen gelernt, was ich mittlerweile recht häufig spiele. Okay ich habe auch kein Problem mit Hex-Feldern und 1EpF, was vermutlich daran liegt dass ich eben kein vergifteter Civ-Veteran bin


  6. #6
    Col-Modder Avatar von raystuttgart
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    Was mir am Besten an Civ4Col gefällt ist das Waren- und Wirtschaftssystem.
    Ich liebe Micromanagement und bekomme davon kaum genug.

    Das ist für mich der alles entscheidende Unterschied zwischen Civ4Col und Civ4.

    Die Kriege und die (schwache) Diplomatie finde ich dagegen langweilig.

    Ich habe Civ4Col (natürlich mit Mods) und auch das Ur-Colonization viel viel mehr gespielt, als Civ4.
    Allerdings hab ich bei Civ4 nie Mods ausprobiert ...

    Und ja, bei Civ4 gibt es das ein oder andere Feature, dass ich gerne in Civ4Col gesehen hätte.

    Meine Vemutung, warum Civ4Col es bezüglich Popularität nicht mit Civ4 aufnehmen kann:
    Achtung Spoiler:

    Das sau schlechte Vanilla hat für soviel Enttäuschung gesorgt, dass einfach keine große Community aufgekommen ist.
    Dadurch gab es auch wenig Modder, die interessante Projekte gemacht haben.
    Dass wiederum hat die Community nicht richtig wachsen lassen.

    Ein Teufelskreis also.


    Dennoch ist und bleibt Civ4Col eine sehr gute Basis für Modder.
    Ob jemand lieber Civ4Col oder Civ4 moddet, entscheidet sich meiner Meinung nach, ob er lieber mehr oder weniger Micromanagement will.
    (Code, Grafiken, ... lassen sich ja fast beliebig vom einem beim anderen verwenden.)
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  7. #7
    Ad Astra Avatar von Ronnar
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    Übrigens, ganz objektiv gesehen ist CIV4:Colonization nicht so unbeliebt.

    Bei Metacritic hat es einen Score von 83, das entspricht Galactic Civilizations oder Anno 2070

    CIV zum Vergleich hat eine 94er Wertung.

  8. #8
    Col-Modder Avatar von raystuttgart
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    Zitat Zitat von Ronnar Beitrag anzeigen
    Übrigens, ganz objektiv gesehen ist CIV4:Colonization nicht so unbeliebt.
    Absolut.
    Vergleich mal die Communities von Civ4Col mit Communities anderer Spiele aus 2008 ...

    Was eine Community am Leben hält ist einfach die Vielfalt und die Qualität der Mods.
    Ohne Mods, wie Age of Discovery, TAC oder Religion and Revolution, wäre die Community viel viel kleiner ...

    Leider leider gibt es aber kaum noch vielversprechenden Modder Nachwuchs.
    Geändert von raystuttgart (11. Januar 2013 um 20:41 Uhr)
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  9. #9
    hat den Blues Avatar von Elwood
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    Ich glaube was ray da anspricht,

    Achtung Spoiler:
    Das sau schlechte Vanilla hat für soviel Enttäuschung gesorgt, dass einfach keine große Community aufgekommen ist.
    Dadurch gab es auch wenig Modder, die interessante Projekte gemacht haben.
    Dass wiederum hat die Community nicht richtig wachsen lassen.

    Ein Teufelskreis also.


    spielt wirklich mit eine große Rolle. Wäre interessant gewesen, wie das ganze angekommen wäre, wenn es keinen "Über-Vorgänger" gegeben hätte

    Ganz so pessimistisch wegen der Modder bin ich aber nicht, es gibt sie ja noch, auch bei Col, schau mal, wie viele Rar und Tac da allein an Perrsonal versammelt hatten und haben über die Jahre. Und Spiele, die sich ewig am Leben erhalten mit großer Community sind wirklich sehr selten. Mod-Urgesteine, die so etwas haben fallen mir da wenige ein (Jagged Alliance 2, die Gothics, Civ4). Und da sind wir Strategiemodder schon im Vorteil, weil wir nicht so kurze 3D-Hype-Halbwertszeiten haben und vieles über xml wirklich leicht zugänglich ist. Wer für Fallout 3 oder nen Shooter modded, der kommt damit nicht weit, der braucht schnell profunde 3d-Kenntnisse.
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  10. #10
    Spielt mal wieder PB Avatar von ElDuderino91
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    Ich hab Colonization damals geliebt und unzählige Spiele gemacht . Das Remake hat mich dagegen irgendwie nie so richtig in den Bann gezogen. Keine Ahnung warum . Über die Vanilla-Version wurde glaub schon alles gesagt. Das war einfach nur ne Frechheit. Da war die Pirates-Neuauflage ja geradezu ein Segen dagegen. Mit TAC hab ichs noch einige Male probiert und würde mich auch gerne mal im MP Spiel versuchen. Glaube aber auch da wird der Funke nicht so richtig überspringen.


    An Civ(4) kommt mMn dennoch keines der beiden Spiele an. Dafür sind die Möglichkeiten einfach zu vielfältig, was man gerade im MP sehr gut sieht.

  11. #11
    Col-Modder Avatar von raystuttgart
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    Zitat Zitat von Elwood Beitrag anzeigen
    Ganz so pessimistisch wegen der Modder bin ich aber nicht, es gibt sie ja noch, ...
    Ja, es gibt natürlich noch den ein oder anderen.
    Aber wieviele von denen haben ähnliche Modder-Qualitäten, wie die "Legenden" der Szene sie mal gezeigt haben ?
    (Ausdauer, Eigeninitiative, Verständnis für Zusammenhänge, innovative aber dennoch durchdachte Ideen, ...)

    Zitat Zitat von Elwood Beitrag anzeigen
    ... schau mal, wie viele Rar und Tac da allein an Perrsonal versammelt hatten und haben über die Jahre.
    "Hatten" ist da schon richtig.
    Viel zu viele "Top Modder" der ursprünglichen Teams von TAC und RaR sind mittlerweile ausgestiegen oder
    betreiben das Civ4Col Modden nur noch alle paar Jahreszeiten.

    Aber naja, das Spiel ist halt schon ein paar Jährchen alt.
    Bevor mir jemand wieder Schwarzseherei vorwirft, hör ich jetzt aber lieber auf.
    Geändert von raystuttgart (11. Januar 2013 um 20:32 Uhr)
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  12. #12
    am Bass Avatar von Stöpsel
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    Auch auf die Gefahr hin, dass es etwas albern wirkt, aber mir fällt da ein Punkt ein, der mir persönlich bei Col1 eine fast grenzenlose Wiederspiel-Motivation gegeben hat:

    Die Endauswertung

    Am Ende der Partie wurde abgerechnet, es wurden Punkte und Prozentwerte für das Spiel vergeben, etwas Ulkiges wurde nach einem benannt, und wenn es gut lief, konnte man versuchen, sich in der Topscorer-Liste zu übertrumpfen. Das war schon fast eine objektive Anerkennung der eigenen "Leistung".

    Bei Col2 gibt es zwar auch Punkte, aber die sagen nix aus. Dafür gibt es im Vergleich zu Col1 vielleicht zu viele Einstellungsmöglichkeiten (ist auch gut so) beim Spielstart, um die Partien vergleichen zu können. Aber wenn das Spiel vorbei ist, dann war's das.

  13. #13
    Talking Bull Avatar von Writing Bull
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    Zitat Zitat von raystuttgart Beitrag anzeigen
    Viel zu viele "Top Modder" der ursprünglichen Teams von TAC und RaR sind mittlerweile ausgestiegen oder
    betreiben das Civ4Col Modden nur noch alle paar Jahreszeiten.
    Zitat Zitat von raystuttgart Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt natürlich noch den ein oder anderen.
    Aber wieviele von denen haben ähnliche Modder-Qualitäten, wie die "Legenden" der Szene sie mal gezeigt haben ?
    Allmählich wird das zum running gag.

    Du blickst alle paar Monate in die Glaskugel und raunst, die Colonization-Modderwelt sei dem Untergang geweiht. Wenn ich mich richtig erinnere, hatte es damit angefangen - bereits im November 2010 (!) hast du uns mitgeteilt, dass nach deinen Recherchen für die Colonization-Moddingwelt das Totenglöcklein bereit läutet.

    Achtung Spoiler:
    Zitat Zitat von raystuttgart Beitrag anzeigen
    Ich habe in der letzten Zeit fleissig andere CivCol-Modder angeschrieben.
    Die Gespräche und Nachrichten waren sehr interessant und informativ, aber teilweise auch beunruhigend.
    1) Ein sehr großer Teil der alten CivCol-Modder-Riege (egal ob deutschsprachig oder englischsprachig) hat bereits aufgehört an CivCol zu modden oder wird seine Aktivitäten diesbezüglich in den nächsten Monate einstellen !
    2) Man ist einhellig der Meinung, dass es eh kaum noch Interesse an CivCol gibt und dass ausser einer winzigen Fangemeinde keiner mehr dem Spiel Beachtung schenkt.

    Punkt 1) ist ein Fakt.
    Punkt 2) kann ich irgendwie nicht glauben.
    Haben die anderen Modder damit denn wirklich Recht ?
    Ist CivCol am sterben ?

    Erstaunlich, was wir Modder seitdem alles auf die Beine gestellt haben, nicht? Mehrere neue TAC-Versionen, das finale TAC-Release, die Übersetzung ins Englische, die Iso-Mod, Werewolves, die Videos, das Spiel des Monats usw. ...

    Natürlich hören Leute auf. Aber es fangen auch Leute an. Projekte hören auf, andere beginnen. Das ist der Lauf der Welt. Nur weil du vor wenigen Tagen mit dem Colonization-Modden aufgehört hast, wird die Erde nicht aufhören, sich zu drehen ...

  14. #14
    Col-Modder Avatar von raystuttgart
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    Das Ur-Colonization hatte viele nette Features, die zumindest in Vanilla gefehlt haben.
    Fast alle konnten oder können aber durch Modder nachprogrammiert werden.

    Da komme ich wieder zu meiner Antwort auf die Frage "Warum ist Civ4:Colonization so unpopulär, wenn man es mit Civ4 vergleicht ?":
    Die Vanilla war zu schlecht, weswegen es zu wenig gute Modder gab.
    Teammitgleid dieses Projekt für Colonization:
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  15. #15
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    Weil es mit Col statt Civ beginnt. Könnte schon gewisse Hemmungen hervorrufen.
    *blubb*

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