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Thema: Kathys Mod: The british Empire - United Kingdom zum Dritten

  1. #76
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    1006 n. Chr brachten die Galeeren, die Trygvagasson kontaktiert hatten, 4100 Pfund von einer Schatzinsel mit nach Hause, die sie geplündert hatten.

    1010 n. Chr. besuchte der Norweger London erneut, um Hilfe bei seinem Krieg gegen Rom - und damit gegen den ganzen schottisch-römischen Block - zu erhalten. Das mussten wir ablehnen.
    Sultan Kemal bot an, türkische Fuhrwerke zu liefern, wenn wir dafür 143500 Pfund zahlten und seinen Priestern beibringen würden, Vergebung gegen Buße zu gewähren. Doch Ulrike lehnte aus zwei Gründen ab: Erstens war die englische Kasse nicht so voll, dass wir uns diesen Geldabfluss gut leisten konnten - und verkaufen konnten wir das Wissen über Fuhrwerkbau auch nicht, da so viele anderes es schon hatten. Zweitens würde ihm das erlauben, den Dom von Köln zu bauen, und dieses Bauwerk wollten wir doch tunlichst für uns gewinnen und daher das Wissen nicht zu schnell teilen.

    Die Iren erfanden einen neuen Schnaps auf der Basis von Agavensaft, der in den vereinigsten Staaten als Tequila vermarktet wurde.
    Die walisischen Langbogenschützen führten die Befiederung mit Gänsefedern ein und wurden so zu den besten Bogenschützen der Welt.

    Der Amerikanische General Thomas Cochrane befreite die Hopi-Indianer vom Joch der römischen Herrschaft.
    Xavier Bichat machte sich als Armeearzt von Rom einen Namen, indem er den verwundeten Legionären nach dem Rückzug half.
    Nach dieser Niederlage war Meisho schnell bereit, Frieden zu schließen und die Regierung ihrer Tochter Meisho II. zu übergeben, damit von ihr nie wieder eine Gefahr ausging. Das galt natürlich nur für die Vereinigten Staaten von Amerika, der Krieg gegen die Normannen ging weiter.

    In der Türkei erfand Benjamin Thompson die Rumfordsuppe, eine billige Armenspeise. Der Erfinder Henri Giffard führte erste gescheiterte Versuchen durch, Menschen fliegen zu lassen.

    1015 n. Chr. musste sich Baron Beorma von Loides erneut feindlicher Truppen erwehren. Es waren Merkiten, die aber von den Illyrern mit Kriegselefanten ausgestattet worden waren, von deren Rücken aus sie schossen. Diese Truppe bedrohte Ledes.

    Beorma schickte ihnen leichte berittene Bogenschützen entgegen, die den Feind stören und schwächen sollten, damit die schweren Speerkämpfer danach leichtes Spiel hatten. Doch die leichten Reiterschützen ließen keine Elefanten für die Speerkämpfer übrig.

    Bei einer Erkundung einer Insel im Gold von Liuerpul fanden Maisoneuves Erkundungsboote 4100 Pfund. 10 Jahre später plünderten Galeeren dort eine Schatzinsel, die sogar 5200 Pfund enthielt.

    1020 n. Chr. forderte Marcus Licinius Crassus XI. uns auf, ihm gegen die normannischen Plünderer beizustehen. Doch angesichts der Nähe ihrer Siedlungen schien uns das unklug - zumal unsere Armee kaum für den Krieg gegen die Thraker reichte.
    Die Südstaaten forderten dagegen einen Handelsboykott gegen Schottland. Darauf ließen wir uns nicht ein. Aber im Austausch gegen 68500 Pfund und einige Werke der bildenden Kunst erhielten wir von ihnen Kompasse geschenkt.


    Indira VIII. errichtete das Himeji-Castle, um sich und ihren Hofstaat vor ihren Feinden zu schützen.

    In Amerika fanden der General Ali Bey und seine Frau, Prinzessin Atalja von Israel, ein Exil und er zumindest einen Platz im Heer.

    Der Zulu Richard E. Smalley wurde zu einem bedeutenden Chemiker in seiner Zeit.

    1025 n. Chr. stellte General Buhl in Newcastle die ersten mit Handrohren bewaffneten Truppen vor. Es war eine Zäsur in der Kriegsführung, denn erstmals beschäftigte England Schießpulvereinheiten, die fast auf der Höhe der Zeit waren.

    In Cardiff begann mit Gruffydd ap Llywelyn VI. eine neue Regierungszeit. Er führte die Bürokratie ein. Zu seinen Beratern gehörte ein Gladiator, der von der Bevölkerung als Lokalheld gefeiert wurde.

    Während für die Normannen ein goldenes Zeitalter begann, legte Smalley für die Zulu den Grundstein eines Zeitalters des Wohlstandes.

    Der Osten der Steppe wurde erneut bedroht, als merkitische Panzerreiter sich zusammenrotteten und bei Escanceaster einfielen. Die Prodromoi konnten ihnen jedoch schnell ein Ende bereiten.


    1030 n. Chr. wütete auf hannoveranischen Äckern die Pest, und Fürst Friedrich Ludwig von Hannover VII. sah sich gezwungen, den Kauf von englischen Pferden für 700 Dollar zu stornieren. Erst ein Nachlass von 100 Pfund überredete ihn, das Geschäft fortzuführen.

    Zwischen Amerika und den Bahamas kam es wegen einer geplatzten Hochzeit Sophonisbe II mit Generalgouverneur Sir Clifford Darling II. zu schweren Spannungen.

    Henri Giffard bildete für seine Flugstudien den Grafen Ferdinand von Zeppelin zu seinem Gehilfen auf. Gemeinsam kamen sie zu dem Schluss, dass nur Hilfsmittel leichter als Luft - sie nannten sie Luftschiffe, ohne einen Plan davon zu haben, wie das funktionierte - fliegen könnten.

    Oxanforda wurde von jütischen Langbooten bedroht - ein Grund, den Hutten zum Anlass nahm, die Anti-Gepiden-Flotte zu reaktivieren, die Langboote zu kapern und die Anti-Gepiden-Armee einzuschiffen. Er drohte den Jüten mit Einmarsch und verlangte eine Freilassung Naeiras und ihrer Nachkommen, andernfalls sei ein Krieg unausweichlich. Seuthes II. reagierte nicht auf dieses Gesuch, statt dessen wurde der Bote von den Huronen an den Marterpfahl gestellt.


    Buhl siedelte, um die Nordfront zu verkürzen, Abenteurer und Jäger zwischen Ledes und Escanceaster in dem Ort Cantebrigge an. Dadurch wurden Ulan-Ude und Beormaham zu sicherem Hinterland.

    Cantebrigge selbst gehörte zur Baroni Merkiten, auch wenn Loides ebenfalls auf eine Erweiterung gehofft hatte.
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  2. #77
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    1035 n. Chr.
    Während in Cologne am Bau eines großen Domes gearbeitet wurde, begann Ramakrishna nun zumindest allen Staatsoberhäuptern Buße und Vergebung (gegen Zahlungen) predigen. In Indien wurden 158000 Rupien für diesen Ablasshandel eingenommen, in Amerika 87000 Dollar, Wales gab 51000 Rupien, Hannover 22000 Dollar und die Türkei 24000 Lira. An die Kelten lieferten wir lieber für 230 Goldstücke Flaschenzüge.

    Zwischen Richmond und Liuerpul wurde bei der Besiedlung einer Insel ein Stamm guter Söldner gefunden, die als Langschwertkämpfer bewaffnet wurden.

    Ich stand an Deck einer der 30 Koggen, die sich Thrakien näherten. "Cathy, Ihr müsst Euch nicht an diesem Kampf beteiligen." "Das werde ich auch nicht. Aber ich möchte dabei sein, wenn wir Naeira befreien." Von Hutten zuckte mit den Achseln. "Naeira ist keine Wiedergeborene wie Ihr. Sie wird längst Tod sein, und ihre Kinder sind Thraker, wie unsere Feinde." "Ich werde einen Epos schreiben, der uns zu heldenhaften Befreiern macht, und nicht zu Eroberern." "Wozu? Ich bin gerne Eroberer. Und wir befreien uns von den ständigen Attacken."
    Ich ging an Land, wobei wir Aalborg, die Hauptstadt der dänischen Jüten, ansteuerten. 1000 Kompositbogenschützen, 100 Vorposten und 1000 Steinbeilkämpfer warteten dort, dazu ein Häuptling mit seiner Garde. Dieser kam uns entgegen. "Engländer! Das hier ist die Dänenmark, angelegt von Seuthos, König der Thraker, um dieses Land und das Reservat der Huronen vor Gesindel wie Euch zu schützen! Ich bin Gorm der Alte, König der Mark! Ich befehle Euch, dieses Land zu verlassen." "Wir sind nicht zum verhandeln gekommen", meinte ich. "Dies ist Philipp von Hutten, sechster dieses Jahres. Sein Großvater hat die Gepiden besiegt. Und wenn Ihr nicht deren Schicksal teilen wollt, so rate ich Euch, Euch Harold Godwinson VII. zu unterwerfen, und seine Forderungen zu erfüllen." "Und die lauten?" "Komplette Oberhoheit über Thrakien, einschließlich der Dänenmark, Heerfolge und die Herausgabe Naeiras und ihrer Kinder. Werdet Ihr Seuthos diese Forderung überbringen?" Er sah mich von oben herab an. "Nein", sagte er dann. "Wozu sollte ich diesen Weg machen, um mir eine Absage zu holen? Kehrt zurück zu Eurem Häuptling..." "Das werden wir nicht", sagte von Hutten. "Bringt Seuthos die Botschaft, oder wir werden ihn zwingen, auf uns zu hören... und diese Dänenmark einnahmen." Gorm lachte so laut, dass ich glaubte, er würde das Problem lösen und vor unseren Augen ersticken. Tat er aber nicht. Also ließ von Hutten seine Belagerungsgeräte und Schwertkämpfer ausschiffen, ehe die dänischen Jüten unsere Gesandtschaft überfallen konnten.

    Wir schlugen unser Lager auf und gaben Gorm sechs Monate, die Forderung zu erfüllen. So warteten wir.

    1036 n. Chr.
    Um die Versorgung der angelandeten Truppen sicherzustellen, waren viele Lebensmittel nötig. Um diese Zeit begannen die Engländer damit, statt Tonkrügen und Säcken auch erste geböttcherte Fässer herzustellen, die die Logistik vereinfachen würden.


    In Amerika erfand Eduard Sacher seine berühmte Torte. Der Zulu Rudolf Nebel erfand für seinen Herrscher viele neue Belagerungswaffen. In der Türkei wurde der Kaperfahrer Piet Pieterszoon Heyn zum Admiral ernannt.
    Bedeutender aber war der türkische Durchbruch, den die Ingenieure Zeppelin und Giffard gelang: Statt ihre Zeit weiter mit sinnlosen Flugversuchen zu verschwenden, bauten sie eine Moschee, die in Wirkung und Bedeutung dem geplanten Dom von Köln gleichkam, nur nicht mit dessen legendären Bauzeit. So war ein großes Projekt überraschend schnell gescheitert.

    Olaf II. Trygvagasson führte im Normannenreich das Vasallentum ein.

    Ulrike Eleonore verkaufte Nebel für seine Kriegsmaschinen Flaschenzüge, die der Zulu mit 22000 Rand bezahlte.
    In der Türkei musste sie gute Miene zum bösen Spiel machte. So versprach sie den Ingenieuren, ihnen geböttcherte Fässer zu bringen und auch das dazugehörige Wissen zu vermitteln, wenn die Türken England dafür beim Deichbau halfen. Der gewiefte Sultan schaffte es noch, für seine persönliche Kasse 108500 Pfund als Gebühren auszuhandeln.
    Um und nicht weiter für dumm verkaufen zu lassen, bot Ulrike Eleonore Gibraltar nicht nur die Ausbildung von Böttchern aus, sondern auch die Lehre von Buße und Vergebung. Dafür sollte Generalmajor John Shrimpton III. seinen Leuten erlauben, das gibraltaer Bildungswesen auch in England zu verbreiten.


    Im Norden Neuenglands kam es wieder zu kämpfen. Diesmal waren es Merkiten und Illyrer, die sich unter dem Deckmantel des Handels mit einer bewaffneten Karawane näherten, tatsächlich aber nur plündern wollten.

    Die leichten berittenen Bogenschützen Beormars stoppten sie aber und eroberten die Karawane, auf der sich schon etwas Beute befand. 6500 Pfund konnten dabei sichergestellt werden.

    Gorm ließ nicht nur das Ultimatum verstreichen, er löste auch ziemlich sinnlos seine Kompositbogenschützen und Steinbeilkämpfer auf. Statt dessen war noch ein weiterer Häuptling in die Stadt gezogen, und Kampfhunde trieben sich im Umland herum.
    Von Hutten zögerte nicht lange. Seine Rammen zerstörten die Palisade um Aalborg, dann griffen 400 Katapulte, 50 Rammen und anschließend 600 Ballisten (von denen 200 auf die Kampfhunde umschwenkten) die Stadt an und schossen die Verteidiger zusammen. Doch eine Schwäche blieb: Wir hatten für die erste Belagerung nur 1000 Schwertkämpfer dabei, so dass wir die Stadt nicht überrennen konnten. Von Hutten ließ jedoch die Vorposten anzünden, die den härtesten Widerstand boten.
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  3. #78
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    1037 n. Chr.
    "Werter Harold, denkt Ihr nicht, es wäre an der Zeit, Euren Rat zu überzeugen, gegen die Piraterie und die Normannen im speziellen vorzugehen?" fragte Königin Meisho II. "Wollt Ihr uns ins Verderben treiben? Unsere Armee ist in Thrakien gebunden."

    Der Erfolg der Türken beim Bau des Kölner Doms hatte noch seine Folgen: Ramakrishna ließ den Bau abbrechen und für 29800 Pfund als Reliquien verkaufen.
    Die Zimbabwer stürzten mal wieder ihren König, Mzilikazi II. Statt dessen setzten die Südstaatler Cecil Rhodes als Gouverneur ein, der das Land formal in eine Republik umwandelte.
    Indira VIII. bekam mit Anna Leopoldowa eine neue Thronfolgerin.
    Die Schmiede der Zulu erfüllten eine (angeblich göttliche) Aufgabe, die sie zu Meisterschmieden machte. Außerdem gewöhnten sie sich an, ihre Kriegselefanten vor der Schlacht betrunken zu machen, um sie aggressiver zu machen.
    Im barbarischen Reich der Meder machte sich Moe Berg, ein ehemaliger Gladiator und Ballsportler, als Spion einen Namen.

    Ulrike Eleonore verkaufte für 57000 Dollar Fässer in die USA, für weitere 24000 Dollar nach Hannover. Den Südafrikanern bot sie für 12000 Rupien Buße und Vergebung an.

    Währenddessen landeten bei Aalborg einige Biremen Verstärkung an: 4000 Schwertkämpfer stießen zu van Hutten. Wir empfingen ihre Anführer in einem großen Zelt, um gleich den nächsten Angriff zu planen. Da die Thraker durchaus Verstärkung schickten, musste an zwei Fronten gekämpft werden.

    Zum einen griffen 50 Rammen ein Stammesdorf an, in dem sich thrakische Kampfhunde versteckt hielten. Diese sollten damit daran gehindert werden, uns in den Rücken zu fallen. Sie erhielten von 200 Katapulten und 200 Ballisten Unterstützung, ein echter Overkill gegen die kleine Hundetruppe, aber es sollte ein gutes Zielschießen werden.

    Gleichzeitig griffen 50 Rammen und 200 Katapulte Aalborg an, um König Gorm zur Aufgabe zu zwingen, der von den Huronen frische Kampfhunde erhalten hatten.

    20 Belagerungstürme und 2400 Ballisten schwächten die überlebenden Hunde und die Leibgarde Gorms und seines ersten Feldherrn. Schließlich griffen 3000 Schwertkämpfer an, töteten alle Hunde und Hundeführer und die Leibwächter Gorms. Er uns sein General wurden gegen ein Lösegeld von 10000 dänischen Kronen freigelassen, um ohne weiteres Gefolge König Seuthos und dem Häuptling der Huronen unsere Forderungen zu überbringen: Bedingungslose Kapitulation. Eine einfache Freilassung Naeiras reichte uns nicht mehr. In der Stadt selbst konnten noch 13900 Kronen geplündert werden.
    Aalborg wurde in die Kanalinseln integriert, die allerdings zum Jarltum erhoben wurden - Oxanforda war eigentlich nie Altengland gewesen, sondern jünger als Mittelengland. Kohl blieb dabei Baron von Oxanforda und Apahida, die eine Baronie des Jarltums bildeten, Gepidien. Aalborg wurde die erste Stadt der neuen Baronie Thrakien. Baron Philipp von Hutten und Warwickshire wurde natürlich zu dessen Jarl erhoben - er hatte es sich verdient.
    Doch ganz ohne Widerstand erfolgte die Einnahme nicht. Die Thraker konnten noch einige Föderaten aus der Bevölkerung rekrutieren, die gegen England kämpften. Diese schlugen 1000 unserer keltischen Schwertkämpfer bei dem Versuch, einen Ausfall gegen sie zu machen. Gorm führte sie an, seine Freilassung erwies sich als Fehler.

    Doch war das für ihn nur ein kleiner Erfolg, denn seine Leibgarde wurde von 50 Rammen attackiert, und war dadurch so beschäftigt, dass die Langschwertkämpfer seine Föderaten erschlugen.
    Gorm hetzte noch 1000 Kampfhunde auf die eroberte Siedlung, die jedoch erfolgreich abgeschlagen wurden, dann musste er sich zurückziehen. Wir hatten die Dänenmark erobert und endlich wieder feste Dächer über dem Kopf.

    1038 n. Chr. traf Ulrike Eleonore auf Petar I. Karađorđević, den König von Jugoslawien, ein Land, das sich noch in eine Diktatur entwickeln sollte.

    Zunächst aber entwickelte sich die Beziehung friedlich, die Grenzen wurden geöffnet und für 14000 Dinar brachten wir den Jugoslawen die Gymnastik bei.

    Auch Sultan Kemal versuchte, uns in den normannischen Krieg zu verwickeln. Seine jüngste Tochter, Caterina Cornaro, Herrin von Zypern, schmeichelte und lobte unsere Erfolge gegen die anderen Skandinavier, aber im Vergleich zu den Jüten waren diese ein viel schwerer Brocken. So hatte ihre Marine gerade damit begonnen, ihre Kanonen mit Kettenkugeln zu laden, die die feindliche Takelage zerstören konnten.

    In Amerika stieg August Joest zu einem bedeutenden Zuckerpflanzer und -Fabrikanten auf.

    Die Zulu lernten für 8000 Rand, wie sie ihre Krieger zum Martyrium aufstacheln konnten.

    "Cathy, wir bekommen Besuch", warnte mich von Hutten. "Besser, Ihr bleibt im Haus, während ich das mit Gorm regle." Tatsächlich hatte Seuthos seinen General erneut geschickt: Auf den Hügeln Thrakiens sammelten sich 5000 Soldaten, die meisten jedoch eher steinzeitlich bewaffnet: Steinbeilkämpfer, Speerwerfer und Rammen herrschten vor.
    Von Hutten trat ihnen entgegen. Als erstes schlugen seine Schwertkämpfer die letzten Kampfhunde in dem Stammesdorf - doch das brachte uns nicht weiter, denn deren Bewohner, durch den Katapultbeschuss im Vorjahr schon sehr erzürnt, fühlten sich durch den Bruch ihrer Gastfreundschaft angehalten, die Thraker zu verteidigen und sich ihnen mit Keulen anzuschließen. Die Position ihres Dorfes, ein vom Dschungel überwachsener Berg, war jedoch strategisch günstig und erlaubte es, sogar bis Seuthopolis zu sehen. Dessen Verteidigung bestand aus Gorms angeschlagener Leibgarde und 300 Vorposten mit je 10 Bogenschützen darauf. Die Armee der Thraker wurde von den Belagerungsgeräten angegriffen: 200 Katapulte beschossen die Hauptarmee mit ihren Speerkämpfern, während die vereinzelten Barbarenverbände von insgesamt 400 Ballisten beschossen und dezimiert wurden.

    Nur eine einzige Einheit wurde wirklich vernichtet, als Speerkämpfer von Königin Boudiccas Garde in die feindliche Formation stürmten und dort 1000 Steinbeilkämpfer niederstachen.
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  4. #79
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    1039 n. Chr.
    Je mehr Zivilisationen wir kannten, desto mehr unangenehme Forderungen wurden an uns herangetragen. So glaubte Petar I. Karađorđević, er könnte uns zwingen, seinen Jugoslawen Vorräte zu schenken und die Vorratshaltung für ihn übernehmen. Olaf II. Trygvagasson forderte uns zwar nicht auf, die anzugreifen, die von uns verlangten, ihn anzugreifen, aber er forderte uns zumindest auf, die Türkei nicht mehr zu unterstützen. Eine angemessene Entschädigung bot er uns allerdings nicht.

    Zugleich wurde Jugoslawien ein neues Symbol spätantiker Dekadenz.

    In Indien erfand Wilhelm Schmidt ein neues Fahrzeug für den Schwerlastverkehr. Für den Bau brauchte er stabile, wasserdichte Behältnisse, und so kam es ihm gerade Recht, dass er für 30000 Rupien geböttcherte Tonnen bei uns kaufen konnte.

    In Amerika gründete Jan Hus die hussitische Abspaltung der Mesoamerikaner.

    "Oh, Herrin!" rief der Hauptmann der Wache von Aalborg. "Von Hutten ist mit seinen Truppen auf den Dschungelbergen und marschiert gen Seuthopolis, aber die Thraker haben ihn hereingelegt. Ein großer Trupp unter Gorms Führung trennt seine Armee von der Stadt, und wir haben niemanden, der uns befehligt." "Aber irgendeinen Kommandanten der Stadtwache gibt es doch... Euch, soweit ich mich erinnere." "Herrin, ich bin nur ein einfacher Krieger. Ich könnte eine Horde Kampfhunde abwehren mit meiner Truppe, aber ich habe niemals eine Schlacht geführt." "Ich etwa?" meinte ich. "Ich bin eine Frau..." "Eine Frau, die tausend Leben gelebt hat. Eine Frau, die zwei andere Welten gesehen dort geherrscht hat. Herrin, auch wenn es dem Rat und Godwinson nicht passen mag: Ihr seid zum Anführer geboren. Ihr solltet mehr sein als eine Chronistin." Er ging auf die Knie. "Führt uns gegen die Barbaren. Führt uns in diese eine Schlacht", bat er. "Werden die Männer mir denn folgen?" "Sie folgen Euch zu jedwedem Ende." Er zog sein Schwert aus der Scheide und legte den Griff in meine Hand. "Spürt das kalte Eisen in Eurer Hand, und erinnert Euch an Eure großen Siege." Ich umfasste das Schwert, und eine Woge von Empfindungen - Erinnerungen war das falsche Wort - überkam mich. Ich sah vergangene Welten und den zweimaligen Untergang Englands gegen eine überlegene Kultur. Ich sah blutige Schlachten, niedergebrannte Städte und einen Heerhaufen, der wie eine Ausgeburt der Hölle durch England walzte, ehe leichte flinke Reiter ihn stoppten und Krieger für Krieger, Kanone für Kanone zerlegten. Ich würde diese Schlacht schlagen.
    Mit schnellen Schritten erkletterte ich den Belagerungsturm. Das Schwert an meiner Seite war nur ein Symbol, ich würde es heute nicht führen. Einige Männer waren überrascht, mich zu sehen. Doch ich ließ mir nichts anmerken. "Nur primitive Truppen. Was wollen sie damit? Sie hätten besser ihre Kompositbogenschützen nicht aufgelöst." "Was machen wir, Herrin?" "Bringt dir Türme nach draußen. Wir warten nicht, bis sie angreifen, sondern stehlen Gorm die Initiative."

    Und wir rückten mit aller Gewalt aus. 20 Belagerungstürme, 50 Rammen, 200 Katapulte und 200 Ballisten, insgesamt 5000 Mann in Belagerungsmaschinen griffen die Thraker und Dänen an. Die Ausfälle in diesem Kampf waren bescheiden, nur 400 Mann wurden verwundet, und dabei waren schon vorher verwundete Mitglieder dieser Truppen mitgewählt. Gegen Gegenangriffe wurden wir von Schwertkämpfern verteidigt, da insbesondere die gedeckten Rammen der Thraker versuchten, unsere Türme zum Einsturz zu bringen. Den Rammen gelang es daher auch nicht mehr, sich außerhalb der Reichweite unserer Truppen zu bringen, als Gorm floh. Langschwertkämpfer erschlugen noch die Speerwerfer Gorms, nur einige Steinwerfer und Steinbeilkämpfer verlieben. Wir konnten ihn nicht weit verfolgen, wir mussten die Stadt verteidigen.
    Da erklangen englische Hörner von den Hügelflanken, in deren Richtung wir die Barbaren trieben. Ich dachte schon, von Hutten käme uns zur Hilfe. Doch er war wohl der Meinung, dass wir selbst gut genug klarkamen. Also befahl er seinen Katapulten, die zu Hammerträgern aufgerüsteten Dorfbewohner im thrakischen Grenzgebiet anzugreifen. Seine Ballisten beschossen die außerhalb auf den Hügeln platzierten Truppen im sicheren Fernkampf.

    Dort erschlugen dann auch seine Schwertkämpfer 2000 der Hammerkämpfer. Ein Vorstoß gelang ihm so nicht, aber er konnte den Gegenangriff der Thraker abschwächen.

    Maisoneuves Erkundungsboote umrundeten nun auch die Insel vor Warwickshire, die mit ihren Kakaovorkommen eigentlich ein gutes Expansionsziel bot. Dort fanden sie 40 Goldstücke bei der Erkundung einer kleinen Insel.

    Weniger friedlich verhielt sich die Flotte am Nordrand der selben Insel, wo Delaware in Triremen plünderten. Diesen schickte Maisoneuve 3 Galeeren entgegen, die die Schiffe der Indianer eroberten. Ein Sieg im Süden hinderte die Barbaren nicht daran, im Westen weiterhin anzugreifen.


    1040 n. Chr. versuchte Hannover, den englischen Rat zu überzeugen: "Die Staatsform Erbrecht bietet viele Vorteile in einem Reich wie Eurem. Ihr solltet Euch überlegen, einen richtigen König zu ernennen. Am besten einen aus dem Haus Hannover..." Doch der Rat verwehrte eine solche Revolution, und Godwinson blieb weiterhin König einer senatorischen Monarchie.

    Jugoslawiens König bot uns einen Austausch von Weltkarten an, den wir akzeptierten. Außerdem lernten wir dabei Joseph Monier kennen, den neuen Baumeister Petars.

    Für die Zulu endete ein goldenes Zeitalter, während Amerika gerade ein neues verkündete.

    Rhodesien kaufte von uns für 800 Dollar Bananen und Nutzholz-Überschüsse.

    Gorms Krieger flohen in den Dschungel, und nun waren sie es, die von den übrigen Thrakern abgeschnitten waren. Ich befahl, die Verfolgung aufzunehmen, freilich nicht mit den Belagerungswaffen. Die sollten als Verteidiger in Aalborg bleiben und repariert werden.

    Statt dessen jagten 1000 Langschwertkämpfer Gorm. Sie erschlugen etwa 250 Steinbeilkämpfer, die sich als erstes zum Kampf stellten - die restlichen Männer dieser Truppe waren bereits verstorben. Weitere Schwertkämpfer besiegten die kläglichen Reste der Steinwerfer, damit war Gorms Vorstoß gescheitert und der König der Dänenmark gefallen.

    Die andere Truppe versammelte sich nun im thrakischen Gebiet, wo die Hammerträger zu Bauernsoldaten aufgerüstet wurden. Doch das nutze ihnen nichts: Von Hutten ließ 400 Ballisten angreifen, die Bauernsoldaten und Keulenträger niederschossen. Seine Schwertkämpfer besiegten beide Truppen. Zusammen mit 20 Belagerungstürmen, die ich ihm nachsenden ließ, machte er sich nun bereit, in Seuthopolis einzumarschieren.

    1041 n. Chr. verlangte Generalmajor John Shrimpton IV. von Gibraltar, das wir den Schotten die Freundschaft aufkündigen und sie boykottieren sollten.

    In Hannover beschäftigte sich der Wissenschaftler Otto von Guericke mit luftleeren Räumen, unterstützte aber auch die dortigen anatomischen Forschungen.

    Der Inder Nain Singh wurde zu einem bedeutenden Landvermesser und Entdecker in Wales.
    Am Hofe Hadrians III. im Zulureich wurde François Vatel zum Hofkoch, ein Mann, dem man nachsagte, dass er von einem besonderen Ehrgefühl sei: Angeblich würde er sich eher in ein Schwert stürzen, als zuzulassen, dass eine Festgesellschaft nicht nach Plan verlief.
    Der Türke Jakob Ammann gründete eine besonders konservative - vor allem fortschrittsfeindliche - religiöse Bewegung, die Amish People.

    In dieser Situation gelang es uns auch, eine besondere Person an den Hof zu locken: Der Franke François Clément Sauvage, einer der letzten Überlebenden das fränkischen Invasion in Indien, bot sich als Geologe und Ingenieur an, Bushnel zu unterstützen. Während Bushnel sich eher auf Fahrzeuge spezialisierte, war Sauvage fortan für den Bau von Bauwerken, insbesondere Minen, Tunnel, Brücken und Straßen, zuständig.
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    Herbst 1041 n. Chr.
    Philipp Hutten zügelte sein Pferd. "Ihr müsst nicht hier sein, Herrin. Das ist ein Ort für..." "...Krieger? Ich hatte Visionen aus einer alten Zeit, einer lange vergangenen Welt, wo ich eine ganze Nation von Kriegerinnen befehligte." "Ihr habt Fieber. Euer Sieg bei Aalborg ist legendär, aber Ihr solltet das nicht zur Gewohnheit werden lassen." "Ihr fürchtet wohl, dass ich Euch den Sieg streitig mache? Nun, kämpft gegen Seuthos, aber lasst mir zumindest die Gelegenheit, Naeira zu befreien." "Sie ist vermutlich längst tot, und ihre Kinder werden - wenn es welche gibt - uns nur als Besatzer erkennen."
    Ein Späher kehrte zu uns zurück. "Herr, König Seuthos ist komplett irre geworden! Er hat sich mit seiner Leibgarde im Palast verschanzt, aber er hat 200 seiner 300 Vorposten schleifen lassen." "Missgönnt er uns etwa das Training?" fragte von Hutten verwundert. Eine Befestigung mit 300 Vorposten würden wir eine Zeitlang belagern müssen doch diese konnten wir schnell angreifen.

    Der Angriff begann mit den Katapulten die, statt sich an der Stadtbefestigung aufzuhalten, gleich die verbliebenen Vorposten unter Beschuss nahmen. Wo die Steine aufschlugen brachen Balken auseinander. Schwertkämpfer erstürmten die letzten Türme und erschlugen die Bogenschützen. Neu Seuthos selbst und seine Leibgarde verhinderten, dass wir die Stadt sofort einnahmen.

    1042 n. Chr. brach der Krieg zwischen Amerika und Schottland wieder aus. Schotten und Römer erklärten den Vereinigten Staaten und Irland den Krieg. Als auch der Bundesstaat Hannover in den Krieg einstieg, ließ Sultan Kemal vermelden, dass auch er in diesem Konflikt nicht beiseite stehen konnte, damit hier drei gegen drei kämpften. Natürlich stiegen die Bahamas und Gibraltar ebenso ein, da auch sie zu den Vereinigten Staaten gehörten. Dies führte zu einer Kriegserklärung der Türkei gegen die Südstaaten, die ihrerseits ihren Vasallen, Rhodesien, hinzuzogen.
    Die Kriegssituation hatte zu Folge, dass Präsident Andrew Jackson IV. als unzureichend beurteilt wurde. Er wurde von Martin Van Buren beerbt, der eine strengere Religionspolitik verfolgte und mit der Einführung der Theokratie die Amerikaner zum Widerstand aufrufen sollte. Angeblich hatte ihn Ranavalona I., Königin von Madagaskar, in seinem Wahlkampf unterstützt, um ihrerseits politische Macht in den eroberten Gebieten zu erhalten.

    In den Normannenlanden wurde Joséphine de Beauharnais, eine Nachkommin der fränkischen Invasoren, zur Herrin der frankophonen Normandie.

    Als sich die Schwertkämpfer wieder erholt hatten, stellte ich mich an ihre Spitze, noch während von Hutten überlegte, ob er erst die Katapulte angreifen lassen sollte oder nicht. Wie in Aalborg folgten sie mir, und so drangen wir nach Seuthopolis vor. Die wenigen Leibwächter am Stadteingang wurden überrumpelt und niedergemäht, ebenso im Palast. Ich drang vor, bis ich in die Gemächer Seuthes II. kam.
    "Was wagst du, hier hereinzuplatzen, Weib?" "Vor einigen Jahrzehnten hat dein Vater unsere Gesandte, Naeira, hier festgehalten. Wir sind gekommen, um sie zu befreien." "Wir? Wie ich sehe, bist du allein." "Deine Männer sehen es anders - wenn sie noch sehen können und nicht tot im Gras liegen. Die Armee da draußen gehört zu uns." "Und doch willst du mich allein herausfordern. Das nenne ich Mut." Er hob seine Doppelaxt. Ich war unschlüssig, was ich tun sollte, denn ich hatte nie gelernt, zu kämpfen. Wo waren die Soldaten? So blieb mir nur, mit meinem Schwert seine Hiebe zu parieren. Das ging gut, einmal, zweimal, beim dritten Hieb zersplitterte das Schwert. "Ha! Nun hau ich dich mitten durch!" rief Seuthes und hob die Axt hoch, um mir den Schädel zu spalten. "Nein, warte, Vater", bat eine junge Frau, an dem ich die Züge Naeiras erkannte. "Schone sie und versklave sie, wie du unsere Mutter verskavt hast. Sie ist nur eine Frau..." "Niemals, denn sie kommt, mich zu töten, und ihre Soldaten werden das selbe tun. Ich will wenigstens sie mitnehmen..." "Nimm sie als Geisel, um freizukommen", bat das Mädchen. Seuthes sah zu mir, grübelte - und vergaß, dass er mit erhobener Axt ohne Deckung dastand. Da rammte ich ihm die Bruchkante des abgebrochenen Schwertes von unten in die Kehle.
    "Wo ist deine Mutter?" fragte ich das Mädchen. "Ich bin eine gute Freundin von ihr..." "Das kann nicht sein, Herrin, denn du bist viel zu jung, sie gekannt zu haben." "Ich bin älter, als ich aussehe." "Mutter ist tot, sie starb bei der Geburt meiner letzten Schwester. Wirst du mich jetzt töten?" "Nein, meine Liebe. Ich bin nicht wie er." "Das ist gut. Vater war ein Tyrann, der selbst vor seinen eigenen Töchtern nicht halt machte." "Wie heißt du?" "Naeira, Herrin, wie meine Mutter." "Dann sollst du das Erbe deiner Mutter antreten. Nicht als Sklavin des Seuthes, sondern als Baronin von Britannien." "Vielen dank, Herrin, wie soll ich dir nur danken..." "Nun, ich wüsste da etwas." Ich ließ mich von Naeira in das Gemach ihrer Mutter führen, wo wir auf das Eintreffen der anderen Soldaten warteten.

    Seuthopolis wurde eingenommen, und während ich Naeira und 50 Goldstücke aus Seuthes persönlichem Besitz für mich beanspruchte, plünderte Hutten die Stadt. 2000 Bauarbeiter wurden versklavt, und 131 Goldstücke geplündert.
    Doch das war nicht alles: Seinen Soldaten erlaubte er, ein Dorf im Süden Seuthopolis zu plündern, das in einem holzreichen Gebiet lag und ohnehin einem Sägewerk weichen würde. Im ersten Schritt plünderten seine Leute dort 57 Goldstücke, mussten aber einige Hütten übriglassen.

    Im Palast von Seuthopolis, bedient von Naeiras Schwestern, plante von Hutten das weitere Vorgehen. "Die Huronen haben nur am Anfang in den Kampf eingegriffen, dennoch ist mir ihre Befestigte Stadt ein Dorn im Auge. Ehe die Armee nach England zurückkehrt, will ich daher diese Stadt einnehmen. Wir versammeln dazu alles Belagerungsgerät zusammenziehen und nach Wendake, ihrem Reservat, ziehen. Erst, wenn wir dort sind, geben wir dem Häuptling ein Angebot zur Kapitulation. ich bezweifle, dass er es annimmt: Es gibt dort 1000 schwere Speerwerfer und 300 Vorposten mit Bogenschützen. Ich sollte zurückbleiben, auf meine "Befreite" aufpassen und Seuthopolis und Aalborg verteidigen, wenn etwas unvorhergesehenes geschah.

    François Clément Sauvage wurde von Ramakrischna angeworben, um Hastings, das traditionell zu wenig Baumaterial hatte, zu unterstützen und mit seinen Fähigkeiten den Ausbau der Stadt voranzubringen.

    1042 n. Chr.
    Ich war gerade mit Naeira und einer ihrer schönen Schwestern ein Frühstück (im Bett, serviert von einer anderen Schwester) zu nehmen, als die Türen des geplünderten Palastes aufflogen. Männer in roten Mänteln, mit dem Zeichen des Tengri an einer Kette um den Hals, aber mit Schwertern bewaffnet, kamen herein. Sie waren keine Kreuzritter und keine normalen Krieger, eher Schamanen, aber dafür eigentlich zu schwer bewaffnet.
    "Dort! Nehmt sie fest!" Sie ergriffen und alle, und legten uns in Ketten, ohne uns Gelegenheit zu geben, uns anzuziehen. "Was soll das?" "Im Namen der Inquisition und des heiligen Ramakrischna von Hastings: Wir stellen hier die Fragen! Darum nennt man uns schließlich Inquisition! Du wirst beschuldigt, dich unweiblich verhalten zu haben, mit Frauen verkehrt zu haben, wie du mit deinem Mann verkehren solltest, und in der Schlacht mit einem Schwert gekämpft zu haben! Du bist eine Schande für die Tengri-Religion!"

    In Ketten wurde ich nach Hastings gebracht, wo offenbar eine neue, geheime Institution begonnen hatte, gegen Abweichungen von der religiösen Norm zu kämpfen. Sie nannten sich "Inquisition", unterstand nur Ramakrischna und waren äußerst unfreundlich. Während Naeira und ihre Schwester als meine "Opfer" betrachtet und dem Rat übergeben wurden, wurde ich in einen Kerker geworfen. "Lass dich nicht brechen, Cathy", sagte Naeira, als wir noch einmal zusammen waren. "Meine Schwester wird einen deiner Brüder heiraten, damit sie dich wiedergebähren kann, wenn sie dich töten. Und ich werde ebenfalls eine Tochter bekommen, die auf dich wartet, wenn du wiederkehrst."
    Tatsächlich wurde ich gefoltert, bis ich gestand, mich ungebührlich verhalten zu haben, uns meine Wiedergeburt als Folge der Hexerei bekannte. Danach wurde ich öffentlich in Hastings verbrannt, einer der schmerzhaftesten Tode, die ich je erlitten hatte. Der Rat protestierte, aber es rettete mich nicht.

    Infolge des Krieges machte Diktator Marcus Licinius Crassus XII. den ebenfalls eher diktatorisch veranlagten Zenturio Auguste Pinochet zu seinem General. Doch auch er konnte nicht verhindern, dass der neue amerikanische General Lysimachos in Baltimore einmarschierte.

    Doch offenbar war in Amerika durch den Krieg ein Versorgungsengpass entstanden, denn sie waren nun bereit, Wein für 1500 Dollar und Kohl für 2500 Dollar von uns zu kaufen.
    Die Zulu lernten von uns für 10000 Rand das parthische Manöver.
    Ramakrischnas Inquisition unterstützte Indira XIII. bei der Thronbesteigung und beseitigte die Konkurrentin Carlotta von Lusignan VI., wofür Ramakrischna 24000 Rupien erhielt. Aus Angst vor der Inquisition lernten Gallier, Rhodesier und Südstaatler für insgesamt 51000 Pfund, sich durch eine Beichte und eine (Geld-)Buße vom Zorn Tengris, oder eben eines anderen Gottes, zu befreien.

    Von Hutten ließ die letzten Hütten im Wald von Thrakien abreißen und noch einmal 500 Pfund dort plündern. Von seinem Beuteanteil zahlte er jedoch auch wieder 10000 Pfund an Schmiede und Sklavenhändler, um seine beiden Sklaventrupps in Thrakien zu vollwertigen Bautrupps auszurüsten.

    Von Aalborg aus griff er mit einer frischen Armee gleich Wendake an. 10 Biremen der Huronen flohen aus dem Hafen, und zumindest die Besatzung der Vorposten nahm - Vorschnell - die Kapitulationsforderung an, doch die Speerwerfer verschanzten sich auf der hohen Stadtmauer.

    100 Rammen, 200 Katapulte und 400 Ballisten beschossen daraufhin die Mauern, um Schwachstellen aufzubrechen, und 200 Ballisten schossen außer Wurfweite der schweren Wurfspeere auf die Verteidiger. Um den Kampf und die Belagerung nicht in die Länge zu ziehen ließ von Hutten seine Thrakien-Armee mit Langschwertern vorrücken und die Speerwerfer überrumpeln. Mit nur wenigen Verletzten, aber 127 Goldstücken Beute, marschierten sie in Wendake ein und übernahmen die Kontrolle über das Reservat. Der Krieg war vorbei.

    Im Laufe der nächsten Jahre, ehe ich wieder meine Stellung als Schreiberin und Chronistin einerseits und Geliebte von Naeiras Tochter andererseits (und damit Co-Baronin von Britannien) einnahm, passierte nicht viel. Maisoneuves Erkundungsboote gewannen Erfahrung bei der Erkundung von Inseln an der Ostküste.

    1075 n. Chr. trat ich erstmals nach meiner Wiedergeburt vor den Rat. "Wie ist die Lage in der Welt?" wollte ich wissen. Ulrike Eleonore meinte süffisant: "Wieso fragt Ihr das nicht unsere Chefspionin, mit der Ihr doch sonst so eng verkehrt?" "Nun, Naeira, wie ist die Lage?"
    "Die letzten Eroberungen haben unsere Macht deutlich vorangebracht. Der Anstieg der "Punkte" hat sich erhört, wir holen bald Jugoslawien und das unabhängige Keltenreich ein. Schottland hat sich von der Invasion der Turkvölker noch nicht erholt, aber es steigt wieder auf uns ist mit den unabhängigen Zulu vergleichbar.

    Bei der Wirtschaftsleistung liegt Schottland inzwischen weit zurück, während wir in manchen Jahren das zweitbeste der uns bekannten Völker sind. Das allerdings heißt nicht viel: Amerika liegt weit vorne, und Indien - über das wir keine Daten haben - vermutlich noch mehr.
    Bei der Produktion kommen andere deutlich Näher an Amerika heran, auch wenn keiner die Hälfte der Handwerksleistungen erbringt. Das ist ein Problem, denn hier sind wir deutlicher abgeschlagen.
    Weniger schlimm ist es bei der Nahrungsproduktion: Durch die ausbleibende Sklaverei wächst unsere Bevölkerung, und dadurch steigt der Nahrungsertrag an. Hier sind wir gutes Mittelfeld.
    Bei der Stärke liegt Schottland, trotz des Einbruchs durch den Jihad, an der Spitze. Amerika holt aber zuletzt deutlich auf. Wir dagegen sind nicht in der Lage, gegen andere Großmächte mitzumischen. Das wäre nicht dramatisch, wenn unsere Produktion höher wäre, damit wir jederzeit mitmischen können.
    Bei der Kultur sind wir etwa so stark wie die Kelten. Wir legen derzeit gut zu, haben Jugoslawien eingeholt und sind nahe an Schottland.
    Was mein Fachgebiet angeht - die Spionage - sind wir eher unteres Mittelfeld. Wir haben zum Beispiel nicht genug Spionagemittel, um den Südstaaten, Zimbabwe oder Irland ihr Wissen zu stehlen, auch nicht mit Vorbereitungszeit."

    "Nachdem die Damen nun ihr Wissen ausgetauscht haben", meinte Harold VIII. Godwinson, "denken wir an Morgen. Wir haben den Süden befriedet, Thrakien ist unter Kontrolle. Aber es gibt einen Gegner, der uns bleibt: Teuta VI., Königin von Illyrien, hat mit ihrer Unterstützung der Merkiten und ihrer Piraterie England zum Feind gemacht. Dazu kommt, dass sie jedes Angebot auf Frieden oder Handel ablehnt. Illyrien ist unser nächstes Ziel.

    Die Insel verfügt zudem über Silber, Nutzholz und einen Marmorsteinbruch. Letzterer würde uns erlauben, endlich richtige, befestigte Straßen zu bauen. Doch das Ziel ist noch ein Stück weit entfernt. Wir werden nicht einfach mit einer Armee dort hoch marschieren. Zunächst erobern wir die Steppe und bauen einen Hafen direkt vor Illyrien, um Teuta den Ernst der Lage begreiflich zu machen. Dort werden wir uns einschiffen, wenn sie sich nicht unterwirft."
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  6. #81
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    Kapitel 6: Go north, young men

    1076 n. Chr. riss Meisho IV von Schottland ein großes Loch in unseren Haushalt, indem sie die bisher sehr lukrativen Zahlungen von 1800 schottischen Pfund für Salz einstellte - ersatzlos.

    1080 n. Chr.
    Machiavellis Werk über die kultiviertesten Zivilisationen spiegelte in etwa die Erwartungen aus Naeiras Bericht wieder. Demzufolge war Indien, über das wir keine Daten hatten, die bedeutendste Kulturnation, gefolgt von Amerika, Schottland, England und Jugoslawien. Dann kamen mit Hannover und Gibraltar zwei Bundesstaaten der USA, ehe die Zulu genannt wurden.

    Hannover wollte uns in den Krieg gegen die Türkei hineinziehen, aber uns war nicht am Erstarken einer Seite gelegen, und unsere Armee eignete sich kaum für einen schnelle Krieg gegen die Illyrer vor unserer Haustür.

    Marcus Licinius Crassus war an einem Austausch von Weltkarten interessiert, was uns zwar nicht weiterbrachte, aber auch nicht schadete.

    Kemal V. verlangte von Ramakrischna, ihn in die Geheimnisse der Inquisition einzuführen, was Ramakrischna verweigerte. Ich übte jedoch Rache an der Inquisition, indem ich über Ulrike Eleonore, den Kontakt herstellen ließ, Kemal deren Geheimnisse mitteilte und zugleich 170000 Pfund zahlen ließ. Dafür durften türkische Forstwirte ihr Wissen mit uns teilen - und das erlaubte es, geeignete Bäume für die berühmten, nach walisischem Vorbild gefertigten Langbögen der englischen Yeomen zu bauen.


    Mit einiger Anstrengung eroberte der schottische General Fulgencio Batista von Amerika Baltimore und den Kölner Dom zurück. Er hielt die Stadt allerdings nur kurz, und bald konnten van Burens Truppen sie wieder besetzen.

    In den Südstaaten stellte Henri Tresca das Ur-Meter her, allerdings ohne daraus da spätere Maßsystem mit kg und Sekunde zu entwickeln.

    François Clément Sauvage konnte in Jugoslawien einen erfolgreichen Auftrag gewinnen, und dort Brücken bauen, für 9000 Dinar. Die Südstaaten importierten englische Bananen für 400 Dollar.

    Der Krieg gegen Illyrien zog sich hin. Das hatte logistische Gründe - die Flotte musste zusammengezogen und teilweise erst gebaut werden, die Armee aus Thrakien abtransportiert werden, neue Wachen für Thrakien ausgebildet werden - solange verblieben dort eben Schwertkämpfer - und außerdem Siedler für die nördliche Steppe gewonnen werden. Mindestens 3 Städte wären für die Kontrolle des Gebiets notwendig, davon 2 auf dem Weg zum geplanten Hafenstandort.
    Dazu kam, dass überlebenden Huronen mit ihren Biremen den Abtransport aus Thrakien störten. Doch sie unterschätzten die Reichweite unserer Katapulte und wurden daher in Küstennähe vor Aalborg von 400 Katapulten und 600 Ballisten beschossen, nachdem sie auf ein Riff gelaufen waren.

    Danach hatten unsere thrakischen Langboote, die wir als Dreiruderer einsetzen mussten, keine Schwierigkeiten mehr, die Biremen zu erobern.

    Auf der Insel vor Warwickshire fanden Maisoneuves Erkundungsboote einige gute Söldner, die mit Langschwertern bewaffnet waren und die große Insel erkunden sollten.

    Gegen Ende des Jahres gelang es Hadrian von den Zulus, durch geschickte Intrigen die Geheimnisse der englischen Piraterie von Maisonneuve zu erhalten.

    1085 n. Chr. boten die Kelten einen Weltkartenabgleich an, den wir annahmen. Rhodesien verlangte einen Stopp der Unterstützung für Schottland, doch so etwas passte nicht in unsere offene Außenpolitik.

    In Hannover wurde Hans Rudolf von Bischoffwerder zum neuen General und Sicherheitsberater des Fürsten Friedrich Ludwig IX.
    In Indien beschäftigte sich die Philosophin Hannah Arendt mit der Frage nach Macht und Gewalt.
    In Südafrika schrieb Samuel Beckett seine berühmten Dramen.
    Camilla Parker Bowles VI. von den Südstaaten ließ eine Heeresreform durchführen, durch die eine Kriegeraristokratie die militärische Macht übernahm.

    1090 n. Chr. kündigten die Südstaaten den bisherigen Kauf von Muscheln für 200 Dollar. Sie waren nur noch bereit, 100 dafür zu zahlen. Dafür kauften sie zusätzlich Kohl für 200 Dollar.

    Der keltische König Cunobelinus VII. bestimmte zu seinem Regierungsantritt, dass Tapferkeit nun das oberste Ziel eines jeden Kelten sein müsse.
    Fürst Friedrich Ludwig von Hannover heiratete die Prinzessin Agnes Sorel.
    Generalmajor John Shrimpton VI. wurde als Gouverneur von Gibraltar durch Generalmajor Roger Elliott ersetzt, ein Mann, für den die strenge Ständeordnung ein wichtiger Teil der Gesellschaft war.
    Johann Georg von Anhalt-Dessau wurde zu einem weiteren General der Vereinigten Staaten berufen, um den Krieg gegen Schottland zu wenden.
    In Rom gründete William J. Seymour die Pfingstkirchen und rief ein goldenes Zeitalter für die Türkei aus.

    Ulrike Eleonore konnte immer weniger Wissen vermitteln, und auch die Summen wurden geringer. Zwar lernten die Zulu noch für 5000 Rand die englischen Minnesänger auf ihrer Tournee kennen, und Ramakrischnas Dogmatismus wurde bei den Normannen verbreitet, die 7000 Kronen spendeten, aber das war es auch schon.
    Das auf den Technologieexport basierende Wirtschaftssystem, das uns die Forschung erlaubte, drohte zusammenzubrechen. Dazu kam, dass die Normannen die Liturgien für Beichte, Buße und Vergebung erpressen wollten.

    1095 n. Chr. ließ Schottland die Hagia Sofia eröffnen. Dass Meisho das trotz des Krieges schaffte, entmutigte die Amerikaner, deren goldenes Zeitalter endete.
    Auf Gibraltar versuchte der Politiker Jitzchak Rabin, sich als Alternative zu den amerikanischen Gouverneuren zu etablieren.

    In indisch-Südafrika kam es zu Reformen, bei denen Gouverneur Paul Kruger X. abgesetzt. Statt dessen wurde Charles Robberts Swart neuer Gouverneur, der durch ein republikanisches System gewählt wurde.

    Ulrike Eleonore konnte den Kelten für 120 Goldmünzen die Inquisition bringen, dem neuen Präsidenten Südafrikas für 8000 Rupien. Andy Warhol lernte in England für 7000 Dollar die fortschrittliche Bildende Kunst kennen.

    1099 n. Chr.
    Doch das rettete die Regierung in der Krise nicht. Die Bedrohung durch Illyrien schien allen fern, doch die Ausgaben für Rüstung, die steigenden Truppenkosten, und das Ausblieben von wirtschaftlichen Verbesserungen in den Kernstädten - am Rand wurde durchaus weiter gebaut und versklavt - schürten den Unmut. Die Gelegenheit ergriff Ramakrischna.
    Seine Inquisitoren nutzten die Gelegenheit, um Ulrike Eleonore wegen Geheimnisverrat festzunehmen. Als der Rat daraufhin protestierte, drangen die Inquisitoren dort ein, lösten den Rat auf und verhafteten Harold Godwinson IX. "Das Volk hat genug von Eurer Unzufriedenheit und Kriegstreiberei", verkündete er. "Die englische Republik ist aufgelöst. Lang lebe Priesterkaiser Ramakrishna!"
    Viele Ratsmitglieder wurden verhaftet, Naeira und ich wieder einmal wegen unzüchtiger Umtriebe eingesperrt. Doch Ramakrishna hatte zwar die Tengri auf seiner Seite, nicht aber Buddhisten und Shiiten. Teils von ausländischen Kräften unterstützt, teils mit - privat gehorteten - Waffen aus dem Besitz Godwinsons und von Huttens ausgestattet, erhoben sich teile der Londoner Bevölkerung, ebenso wie Bewohner der neueroberten Gebiete, gegen Ramakrischna. Er musste seinen Plan einer theokratischen Priesterherrschaft aufgeben und statt dessen eine organisierte Religion aller Konfessionen zulassen, doch das brachte nur noch mehr Leute gegen ihn auf, denn nun griffen auch die radikalen Tengri zu den Waffen. Doch er war überzeugt: Eine Priesterherrschaft und die organisierte Religion würden England wieder wirtschaftlich fit machen, die Bautätigkeit steigern und London kulturell aufwerfen. Dass er dazu in London neue Gedanken verstärkt verfolgen musste, erschien ihm ein angemessener Preis.

    Doch der Bürgerkrieg lähmte das Land. Die Handkanoniere Godwinsons befreiten ihn und erschossen 1000 von Aoifes Iren, Steinzeit-Bogenschützen, die Ramakrishna nach London ziehen wollte, um die Unruhen einzudämmen.


    1100 n. Chr. nahmen die Schotte Portland von den USA ein.
    Cecil Rhodes III. wurde Camilla abgesetzt und durch den Monarchisten Evelyn Dennison Hone ersetzt, der auch die Verordnung Brot und Spiele erließ.
    Amerika machte Alfred von Tirpitz zu seinem Großadmiral.
    Die Zulu verkündeten ein goldenes Zeitalter, während die Bahamas unter Versorgungsengpässen durch den Krieg litten.

    Ramakrishna ließ nach langem Zögern heftig die Armee gegen die Rebellen einsetzen. Prominente Ratsmitglieder wie Wilson und Kohl, die sich als Republikaner sahen, sowie Naeira, deren Neigung er verteufelte, wurden hingerichtet, und die besetzten Bergwerke durch die Bombarden der Hauptstadt beschossen.

    Anschließend stürmten seine Kreuzritter das Gebiet, und konnten dort 1000 der Handkanoniere niederstecken. Doch die Hinrichtungswelle führte nur zu noch mehr Gewalt.

    Popularität erlangte er dagegen, als es den Söldnern auf der Insel vor Warwickshire gelang, einen Piratenkapitän der Delaware zu stellen, gefangen zu nehmen und 5000 Pfund seiner Beute sicherzustellen, ehe er unter großem Applaus hingerichtet wurde.
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  7. #82
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    1101 n. Chr
    Der Bürgerkrieg ging in sein drittes Jahr, und nun erhoben sich auch die theokratischen Tengris gegen die neue Organisierte Religion und taten sich mit den Republikanern zusammen, die ja immerhin die Staatsreligion vorangestellt hatten. Sie zerstörten auch - mal wieder - die Bergwerke von London.
    Ich saß immer noch in meiner Zelle, darauf wartend, zur Belustigung der Hierokraten verbrannt zu werden, oder was man mit Frauen wie mir machte. Ulrike Eleonore, die freigelassen worden war, berichtete mir aber gute Dinge: Dass eine neue Naeira geboren worden war, dass ein Zweig meiner Familie unter von Huttens Schutz in Thrakien in Sicherheit war. Und natürlich die Nachrichten aus dem Ausland.

    Schottland machte Álvaro de Bazán zu seinem neuen Admiral im schottisch-amerikanischen Krieg.

    Die Waliser entwickelten erstmals die Lineare Algebra, ein Wissen, das zahlreiche weitere Wissensgebiete erschloss.

    Im Dschungel von Gibraltar wurden erstmals Papayas geerntet und auf lokalen Märkten verkauft.

    Der südstaatliche Teepflanzer Adolf Rambold erfand eine neuartige Teeverpackung.

    Zahlreiche Buddhisten, die vor dem Bürgerkrieg außer Landes flohen, verbreiteten den Buddhismus nun auch in Danville.

    Ulrike hatte außerdem von den Zulu 8000 Rand für Bußliturgien erhalten, von Jugoslawien 7000 Dinar für philantropische Projekte, und mit den Normannen einen Vertrag über Bananenlieferungen für 500 Kronen abgeschlossen.

    Zwar gelang es Ramakrischna nun, die Macht für sich zu gewinnen und das öffentliche Leben wieder weitergehen zu lassen, doch Godwinsons Rebellenarmee belagerte London weiterhin. Ramakrischna sah sich zu drastischen Maßnahmen gezwungen und beschoss die Truppe, die sich bei einem alten Tempel versammelt hatte, mit seinen Bombarden.

    Dann brachen die Kreuzritter in die Reihen der Tengri-Theokraten ein. Aufgrund der langsamen Ladezeiten ihrer Waffen konnten diese nur eine heftige Salve abgeben, die immerhin die Hälfte der Kreuzritter verletzte, waren dann aber wehrlos deren Lanzen und Schwertern ausgeliefert. Die Kreuzritter kannten keine Gnade, sie töteten alle. Ob das nicht vielleicht sogar das bessere Schicksal war, fragte ich mich, denn die Langschwertkämpfer, die den Prediger gefangen nahmen, töteten zwar nicht alle sofort alle Männer der Leibgarde. Doch die Gefangenen wurden der Folter unterzogen, erlitten Wundbrand und wurden später öffentlich verbrannt, was verglichen mit einem Lanzenstoß doch sehr viel unangenehmer war.

    1102 n. Chr. flohen die letzten Rebellen aus der Reichweite der städtischen Bombarden und drohten, auf York oder Hastings zu marschieren. Sie wurden von Godwinson und einem Bruder Woodrow Wilsons angeführt.

    Ein anderer Verwandter Wilsons, Edward O. Wilson, floh in die Keltenlande, wo er sich als Tierkundiger einen Namen machte.

    In Irland wurde Findabair X. von ihrem innenpolitischen Gegner, Antonio Oliviera de Salazar, gestürzt. Der wandelte Irland in eine bürokratische Diktatur um.

    Johann Georg von Anhalt-Dessau marschierte in New Orleans ein, zerstörte die römische Stadt und brannte dabei auch die Gilde der Schiffsbauer nieder.
    Die Römer hatten daraufhin genug von ihren Niederlagen. Marcus Licinius Crassus XV. wurde nach nur wenigen Jahren an der Macht gestürzt. Caligula Cäsar ergriff die Macht, rekonstruierte die Monarchie und führte die Bürokratie sowie ein Kastensystem ein.

    Die amerikanische Staatskirche sorgte dafür, dass auch in den abgelegenen Landesteilen der mesoamerikanische Glaube gestärkt wurde.

    In Südafrika erfanden Philosophen und Lehrer neue didaktische Methoden.

    In der Türkei wurde Kemal V. von seinem Wesir, Nicolo Isnogud Machiavelli, der Sultan anstelle des Sultans sein wollte, gestürzt. Dieser führte das Vasallentum in der türkischen Politik ein.

    1103 n. Chr. erfand Bushnell den Plattenpanzer und führte damit für die englische Reiterei, aber auch für das schwere Fußvolk neue Rüstungen ein.

    Dieses Wissen war auch bei anderen begehrt, aber offenbar nicht so wichtig, dass sie es selbst entwickelt hätten. So wurden Plattenpanzer für 55000 Rupien nach Indien verkauft. Für Plattenpanzer und 500 Pfund lieferte die Türkei uns Fuhrwerke, die eine schnellere Bewegung innerhalb des inzwischen sehr großen England erlaubten.

    Rhodesien erhielt Plattenpanzer und wurde von Ramakrischna offiziell in die Geheimnisse der Inquisition eingewiesen, dafür mussten sie 3000 Dollar zahlen und uns in die Geheimnisse der Medizin einweisen.

    Dazu kauften sie Salz zum Schnäppchenpreis von 100 Dollar.
    Allerdings war die Exportpolitik auch Restriktiv gegenüber denen, die nur wenig zu bieten hatten. Jugoslawien musste erst für 3000 Dinar die Grundlagen der Ritterlichkeit erlernen (was sie auch ohne uns fast geschafft hätten).
    An die Normandie wurde Roheisen gegen Robbenfelle geliefert.

    Die keltische schwere Reiterei nutzte nun die Erfindung des hohen Sattel, um bei Lanzentößen besseren Halt zu haben. Cunobelinus V. behauptete gar, dass damit ein goldenes Zeitalter der keltischen Ritterlichkeit anbreche.

    In Hannover befasste sich Garcia da Orta erstmals mit Tropenkrankheiten.

    Gruffydd ap Llywelyn XI. bat für seinen Sohn um eine Prinzessin.

    Der Jugoslawe Franz Stollenwerk revolutionierte die Schokoladenherstellung.

    Machiavelli, der den alten Generälen seines Vorgängers nicht traute, machte Leopold Joseph von Daun zu seinem neuen General.

    Die Rebellen plünderten die Sägewerke und Wege bei Londons Holzvorkommen, aber sie marschierten nicht weiter auf Hastings. Doch Ramakrischna ließ diese Zurückhaltung nicht positiv durchgehen. Er verbündete sich mit Hutten, der bereit war, sich der neuen Macht zu unterstellen, wenn alle Anklagepunkte gegen ihn und seine Familie fallengelassen wurden. Mit 400 Katapulten und 200 Ballisten, die aus Thrakien zurückgekehrt waren, beschoss er das Lager der Rebellen aus der Ferne. Die Londoner Bombarden gingen dagegen zum offenen Angriff über und erlitten schwere Verluste, blieben aber siegreich.
    Daraufhin schickte Ramakrischna eigene Handkanoniere, die die ersten 1000 Kanoniere der Rebelle erledigten. Sie waren erfolgreich, im Gegensatz zu den Kreuzrittern aus Königin Medeas Leibgarde, die im Kugelhagel umkamen. Doch die Entwicklung war ungünstig für die Rebellen. Aus York kamen 1000 buddhistische Kampfmönche mit Handkanonen, die die Organisierte Religion unterstützten und die Rebellen zusammenschossen. Sie wurden von Rittern der Insulaner unterstützt, die weitere Handkanoniere niederritten und töteten. 1000 Langbogenschützen der Kampfmönche erschossen gezielt die Mitglieder einer angeschlagenen Rebellentruppe. Da trat auch Helmut Kohls Erbe in die neue Regierung ein und schickte 1000 Langbogenschützen seines Vaters, um die Rebellen niederzuschießen.
    Nur noch Wilson, Godwinson und ein weiterer Rebellenführer blieben, mit kaum 100 Mann Leibgarde je Person. Langschwertkämpfer, Prodromoi und Kampfhunde kesselten sie ein.
    Der Rebellenführer wurde im Kampf getötet, Godwinson stürzte sich in sein Schwert, nachdem alle seine Männer gefallen war, und Wilson bot 15000 Pfund an, wenn zumindest seine Familie geschont würde, das Jarltum behalten und in den Rat zurückkehren durfte.

    Es wurde ihm gewährt, doch er selbst kam nicht davon. Er wurde vor dem Palast von London verbrannt, mit anderen Ketzern. Auch ich war dabei, weil ich nichts zu bieten hatte. "Keine Sorge. Für Eure Familie ist gesorgt", flüsterte Hutten mir zu, ehe er mir gnädig die Kehle durchschnitt, um mir den erneuten Flammentod zu ersparen.

    Die letzte Schlacht, die 1100 Loyalisten das Leben und etwas 1000 die Gesundheit gekostet hatte, aber auch 5300 Rebellen, markierte das Ende des Bürgerkriegs und den Beginn der Priesterkaiserschaft Ramakrischnas.
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  8. #83
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    1115 n. Chr.
    Die Wachen waren verwundert, als ich vor den Rat trat und Einlass begehrte, war ich doch seit meiner Wiedergeburt kaum 13 Jahre alt geworden. Doch derjenige, der mich herbrachte, konnte bestätigen: "Das ist Cathy, Chronistin von England seit über 7000 Jahren." Ich hatte Angst. Wozu hatte Ramakrischna mich aufspüren lassen? Wollte man mich schon in so jungen Jahren töten?
    Wir schritten den schmalen Pfad zum Tengri Khan hinauf. Dort wartete ein junger Mann, der jedoch alle Insignien eines Schamanen trug. Beziehungsweise: Mehr als das. Er trug die Zeichen des Priesterkaisers. "Neige dein Haupt vor dem heiligen Ramakrischna II., Unwürdige!" befahl mir der Inquisitor. Wenn ich unwürdig war, warum brachte man mich dann her? "Zügle deine Zunge, Wächter. Du bringst mir immerhin die Ewig Wiedergeborene. Niemand als Tengri weiß, welche Kraft sie immer wieder erweckt. Vielleicht ist sie die heiligste von uns?" "Wozu habt Ihr mich herbefohlen, Herr?" "Um das zu machen, was du am Besten kannst: Ich möchte einen Nationalepos, der ganz besonders die Bedeutung des Tengri für unsere Gesellschaft betont. Du wirst in Hastings bleiben, in einem Kloster, in das die schönsten Nonnen kommen werden, die wir ins ganz England auftreiben können. Aber ich bestehe auf diesem Werk. Ich habe sogar eine Nichte Naeiras mit gleichem Namen gefunden, die dich persönlich bedienen wird. Die neue Naeira wird dich mit Spionagedaten und Nachrichten versorgen. Also, schreib das Nationalepos."

    Die ersten Nachrichten kamen von Ulrike Eleonore, die mich in meiner Klosterzelle - eine Zelle, die einer Äbtissin würdig wäre - besuchte. Sie hatte von einer außenpolitischen Niederlage zu berichten: Sie wollte die Plattenpanzer in Wales gegen das Wissen über die Kalligrafie eintauschen. Doch die sturen Waliser hatten das nicht akzeptiert, auch nicht mit einem Aufpreis aus unsere Kassen. Schenken wollten sie das Wissen auch unter Freunden nicht. Statt dessen forderten sie, dass wir den Handel mit Schottland unterbanden.

    1120 n. Chr.
    Das Nationalepos schritt voran, zumal ich vor allem meine alten Schriften in eine neue Form bringen musste. Ulrike Eleonore erzählte mir aus der aktuellen Geschichte, von der ich im Kloster ziemlich abgeschnitten war: Hannover wurde von Barbaren bedroht.
    Indien wurde von einem Bestechungsskandal in Agra erschüttert, doch das hinderte sie nicht daran, den Porzellanturm von Nanjing und Notre Dame de Paris zu bauen.
    Der Zulu John Franklin begann damit, die Polregionen zu erforschen.

    Sauvage besserte für 8000 Rand bei den Zulu Deiche aus, Jugoslawien lernte für 2000 Dinar die englische Politik kennen, die Kelten erhielten für 170 Goldstücke geböttcherte Gefäße, und Bushnell verkaufte seine Plattenpanzer für 33000 Dollar nach Gibraltar. Mit dem angesammelten Geld und weiteren Plattenpanzern befriedigte konnte er auch mit Wales einen Handel abschließen: Sie überließen ihm das Wissen, das seine bereits angefangenen Forschungen zur Windkraft komplettierte, dafür musste er 89500 Pfund zuzahlen.

    Der Handel zielte eigentlich auf Amerika ab, wo wir hofften, uns das Wissen erneut versilbern lassen zu können, doch in den nächsten Haushaltsjahren hatte Martin Van Buren III. keine attraktive Summe, die er uns geben konnte oder wollte.

    In einer Höhle südlich von Apahida stießen Kundschafter auf ein ausgebautes Höhlensystem mit Wohnungen, Schmieden und Stallungen. Dort lebten die letzten freien Gepiden, die jedoch den Sinn in ihrem Widerstand längst nicht mehr sahen. Sie schlossen sich als Ritter der Stadt wieder an.

    Ramakrischna versprach in seinen Predigten, verbunden mit der Aufforderung "Go North, young men", dass in den bisher unbesiedelten Steppen der Merkiten für alle, auch für freigelassene oder entlaufene Sklaven, für Republikaner und Exilanten, für Buddhisten und Shiiten, und natürlich ganz besonders für Tengristische Reiter, genug Platz für alle zu finden sei.

    So zogen viele Nordwärts, um dort ihre offensichtliche Bestimmung, die "Manifest Destiny", zu finden, und die letzten Steppen Englands zu besieden. Sie gründeten mit Gleawecastre den ersten Hafen an der Nordküste und einen Meilenstein auf dem Weg nach Illyrien. Zusammen mit Cantebrigge, um das sich Loides und die Baronie Merkiten gestritten hatten, bildeten sie die neue Baronie "Northern Steppes". Dort kam es nach 5 Jahren zur ersten Einwanderung Mesoamerikanischer Gläubiger.

    1125 n. Chr. forderte Schottland ein Handelembargo gegen Amerika, und die Zulu ein Embargo gegen Indien. "Wenn das so weitergeht, werden wir bald mit niemandem mehr handeln dürfen. Handelt lieber selber fair mit uns!" ließ Ulrike Eleonore antworten.
    Schottland wurde allerdings nicht mehr von Prinzessin Meisho VI. geführt - sondern von General Fulgencio Batista, der sich nun "Präsident" nannte. Er errichtete in Schottland einen grausamen Polizeistaat, der sich auf ein Söldnerheer und die organisierte Religion stützte.

    In Hannover starb Fürst Friedrich Ludwig von Hannover XI.
    Sein Nachfolger wurde Fürst Hans Rudolf von Bischoffwerder, der ehemalige General, der dort ein Kastensystem einführte.

    In Amerika wurde die Westminster-Abbey errichtet, die die amerikanische Staatsreligion weiter festigte und verbreitete.

    Die Zulu hatten genug von Hadrian VI. und seiner Dynastie. Shaka vertrieb ihn und wurde selbst König der Zulu. Er führte unter anderem die Grundherrschaft ein.

    Der Südstaatler Sir Lancelot wurde von Camilla IX. zu ihrem General gemacht. Er kaufte für 12000 Dollar Bushnells Plattenpanzer.

    1130 n. Chr. konnte ich Ramakrischna endlich sein Nationalepos überreichen. Es war teilweise etwas kritischer als er wünschte, aber die Verfälschungen, die er hineinschrieb, waren erträglich - und ich behielt stets eine Abschrift für mich, die ich jederzeit als die Wahrheit wieder verbreiten konnte.
    Hannover wurde von weiteren Barbaren bedroht.

    Die walisischen Bogenschützen - darunter auch die, die als Yeomen in England dienten - verwendeten neuerdings Daumenringe als Zielhilfen. Das war jedoch vor allem bei berittenen Bogenschützen von Nutzen, die wir kaum hatten.

    In Jugoslawien wurde Petar IV. Karađorđević gestürzt. Sein Sohn Aleksandar I. Karađorđević übernahm die Macht. Er führte das Vasallentum und die Zunftordnung ein und predigte Tapferkeit als höchsten Wert.

    Generalmajor Roger Elliott II. von Gibraltar machte Theodor Körner zu seinem neuen General.

    Kaiserin Indira XII. entwickelte zum ersten mal in der Geschichte ein System der Diplomatie, das ständige Vertreter an fremden Höfen vorsah.

    Unsere Außenpolitik war vergleichsweise schwach. Nur Shaka lernte für 3000 Rand etwas über Forstwirtschaft, und die Kelten lernten für 60 Goldstücke, was ein heiliger Krieg war.

    Maisoneuves Erkundungsboote fanden im Nordosten Englands 31 Goldstücke bei der Besiedlung einer Insel und 49 beim Plündern einer Schatzinsel vor Orkney.

    1135 n. Chr. kam es in Hastings zu einem schweren Brand, ausgelöst durch Sauvages Lehrling. Statt sich um den Wiederaufbau zu kümmern - der ziemlich teuer geworden wäre - ließ Ramakrishna nur 3600 Goldstücke für die Hinterbliebenen bereitstellen, eine verlorene Summe, da die Stadt ohnehin zu klein war, als dass sich die begrenzte Unzufriedenheit groß ausgewirkt hätte.

    In Philadelphia gründeten abtrünnige Christen die Protestantische Kirche.

    In den Südstaaten baute Benjamin Ginsberg erstmals Roiboos-Tee an und wurde bald zum zweiten bedeutenden Teepflanzer neben Adolf Rambold.

    Für 4000 Dinar bekam Aleksandar I. Karađorđević von Ulrike Eleonore Nachhilfe in Rhetorik.

    1140 n. Chr. fand in Brighton - wie Beorthelm’s-tun nun genannt wurde - ein denkwürdiges Ereignis statt. Dort wurde die verbotene Stadt eingeweiht, ein zweites Regierungszentrum, zu dem sich die Herrscher bei Revolutionen zurückziehen konnten, das aber auch dazu diente, den Norden mehr zu kontrollieren. Mit einem Schlag wurde das bisherige Haushaltsdefizit von 21000 Pfund auf ein Zehntel reduziert.
    Wenn der König nicht dort war, ließ er sich vom Duke of North-Anglia vertreten, der von dort aus die Jarle von Neuengland und Mittelengland kontrollierte. Altengland und die Kanalinseln wurden dem Duke of South-Anglia unterstellt, der meistens in London residierte, da Ramakrishna seinen Aufenthalt in Hastings bevorzugte. Die Posten der Dukes wurden vom jeweils ältesten Jarl eingenommen, doch gab es unter diesen stets den Wunsch, das Herzogtum erblich zu machen.

    Den Zulu erschien ein alter Prophet, Nayamara-Guru. Er sagte voraus, dass das Ende nahe sei - und zumindest das goldene Zeitalter der Zulu endete tatsächlich, während sie sich auf das jüngste Gericht vorbereiteten.

    Sultan Machiavelli heiratete die Prinzessin Aurora von Königsmarck.

    In Coventry erfand Charles Feltman seinerzeit den Hot Dog, ein Gericht, das trotz seiner Einfachheit Ulrike Eleonore begeisterte. Er wurde dafür von ihr mit zahlreichen Privilegien ausgestattet, wurde Hofkoch und Hoflieferant.

    Vor allem aber übernahm er die Kontrolle über die dortigen Nahrungsreserven - und gründete zu deren Verarbeitung die Gilde der Müller. Diese spezialisierte sich in den folgenden Jahren vor allem auf hochwertige Speise- und Lampenöle, was Feltman äußerst reich machte.
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  9. #84
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    1145 n. Chr.
    Endlich durfte ich das Kloster wieder verlassen und zum Rat - der aber keinerlei Macht mehr hatte und Ramakrishna bedingungslos (und meistens auch kritiklos) unterstützen musste.
    Die erste Debatte betraf die Außenpolitik: Schottland wollte uns gegen die Bahamas (und damit die gesamte USA) ins Boot holen, die Südstaaten gegen Rom (und damit den gesamten schottischen Machtblock).

    Der indische Rechtsanwalt Antoine Laurent de Lavoisier betätigte sich äußerst erfolgreich als Chemiker, so dass er das Nachwelt vor allem für diese Errungenschaften bekannt blieb.

    Mit der Einnahme des türkische Thurso gelang Amerika ein Sieg, der mit einem goldenen Zeitalter gefeiert wurde.
    Zu dessen Feier kreierte Alfred E. Ritter in Minneapolis seine berühmten Ritter-Sport.

    Olaf Trygvagasson VI. heiratete zu seiner Krönung die Kimbern-Prinzessin Marie-Luise von Österreich.

    Ulrike Eleonore verkaufte für 12000 Rand Kunstwerke an die Zulu und brachte ihnen die bildende Kunst. Zugleich unterstützte Naeira für 3000 Dinar Aleksandar I. Karađorđević dabei, die Kunst der Intrige zu erlernen - ein Wissen, das er ohnehin bald erhalten würde. Dadurch gelang es ihm natürlich, Wissen aus allen Ländern der Welt zu erhalten, und von uns zum Beispiel die Hebelgesetze zu erlernen. Zudem begann auch für ihn ein goldenes Zeitalter.

    Um die desolaten Kassen aufzubessern wurden 20 Koggen, die vormals die Anti-Gepiden-Armee und die Thrakien-Armee transportiert hatten, auf Handelsmission zu den Iren geschickt. Sie erlösten nicht nur 130000 Pfund, sondern konnten auch deren Versorgungsengpässe lindern. Die Erfüllung dieser Aufgaben belohnte Antonio Oliviera de Salazar II. mit der Lieferung von Nahrungsmitteln nach Coventry.

    Mit dem dadurch gewonnenen Geld und der Zugabe der Windkraft gelang es Ulrike Eleonore, Sultan Machiavelli zur Zusammenarbeit zu überreden. Für die Baupläne der Windmühlen und 166000 Pfund gestattete er seinen Leute, in England Postdienstleistungen anzubieten, die den Handel beschleunigen würden.


    1150 n. Chr.
    Das wiederum zahlte sich gleich im nächsten Jahr aus, als Ulrike Eleonore die englische Post nach Rhodesien ausweitete, ihnen ebenfalls beim Ausbau der Windkraft half und dafür von Hermann Hollerith VII. die Geheimnisse der rhodesischen Ingenieurskunst kennenlernte.


    Für die Kelten endete nun ein goldenes Zeitalter.
    Jugoslawien blühte dagegen auf. Der Arzt John Snow half bei der Bekämpfung der Cholera-Epidemie, und neue Anbaumethoden führten zu einem raschen Bevölkerungszuwachs.

    In Indien konstruierte Alois Wolfmüller erste zweirädige Fahrzeuge, die Laufräder. Sein Traum war ein Fahrzeug, das ohne Muskelkraft angetrieben wurde.
    Amerika ernannte Harald Hadrade für seine letzten großen Eroberungen zum General der Kontinentalarmee.

    In Schottland kündigte Belsazar seinen Anspruch auf den schottischen Thron an.

    1155 n. Chr.
    Wales führte den Kriegeradel als bestimmende Militärform ein.

    In Rhodesien wurde mal wieder die Monarchie und ihr Gouverneur Evelyn Dennison Hone II. gestürzt. Josia Zion Gumede wurde neuer Präsident von Simbabwe-Rhodesien, hatte allerdings international wenig Anerkennung.

    Ulrike Eleonore konnte weiterhin nur Kleinstbeträge einwerben, dafür war allerdings auch der Defizit dank der neuen Herzogtümer niedrig. Die Zulu lernten für 2000 Rand die Medizin kennen, die Kelten gaben dafür sogar 160 Goldstücke. Ulrike versuchte auch, in Jugoslawien eine Herrschaft der Besten, eine Meritokratie, zu verbreiten, und verdiente damit 6000 Dinar.

    Bei Orkney fanden Maisonneuves Erkundungsschiffe ein Insel, auf der die selben Völker lebten, die uns eins Schlitten und Schneeschuhe gebracht hatten. Diesmal schlossen sie sich als Söldner an.

    1160 n. Chr. wurde der Entdecker Bartholomäus Dias zum indischen Admiral ernannt.

    Für den Bau von Windmühlen erhielt Feltmanns Mühlengilde in Gibraltar 19000 Dollar.

    Die Erkundung einer kleinen Insel südlich von Thrakien brachte den Arbeitsbooten, die dies getan hatten, nur Erfahrung ein - ziemlich nutzlos für ein Flotte, die ohnehin verbaut werden sollte.

    1165 n. Chr. versuchte der schottische Diktator Batista, von uns die Geheimnisse der Inquisition zu erhalten.

    Amerika nahm die Prinzessin Anna Maria de Medici als Exilantin auf. Die dortige Kavallerie setzte zudem auf eine neue Waffe, eine Pistole, die mit einem Steinschloss abgefeuert wurde.

    In Gibraltar hinterließen Wirbelstürme schwere Verwüstungen.

    Bushnell verkaufte für 4000 Dinar Heckruder an jugoslawische Seefahrer. Für nur 5000 Kronen erhielt Trygvagasson Buße und Vergebung seiner Sünden. Mit den Römern schloss Ulrike Eleonore einen Handel, den sie eigentlich bereute: Sie tauschte Bananen - offenbar hatten wir unsere Reserven kurzzeitig verkauft - gegen Erdnüsse, die eigentlich in der Ölmühle gut gebraucht wurden.

    1170 n. Chr. kamen vermehrt indische Fernhändler nach England. Für uns hatte das den Vorteil, dass die Methoden der Dreifelderwirtschaft sich nun auch bei uns durchsetzten.

    Dies war vor allem auf Dias und die von ihm protegierte, neu gegründete East India Trading Company zurückzuführen.

    Irland wollte uns in einen Krieg gegen Rom verwickeln, während Hannover nur ein Embargo gegen Roms Hegemon Rom forderte.
    Zudem suchten irische Monarchisten nach einer Prinzessin mit möglichst großer Legitimität, um die Diktatur Salazars zu überwinden.

    In Südafrika führten die Ritter den schweren Rossharnisch zum Schutz ihrer Tiere ein.

    Machiavelli gewann den amerikanischen Renegaten Creighton Williams Abrams junior als General gegen die Amerikaner.

    Ramakrishna ließ seine Inquisitoren auch bei den Zulu nach Abweichlern vom dort verbreiteten tengristischen Glauben suchen. Shaka unterstützte die Truppe mit 6000 Rand, übernahm aber auch gerne deren Methoden.

    Die Schotten ließen sich von uns für 400 schottische Pfund einen Überschuss an Pferden liefern, die Kelten kauften Plattenharnische für 110 Goldstücke.

    Bei Spaziergang auf den Feldern nahe London fiel mir etwas auf: Die Zahl der Bienen und Blumen dort hatte zugenommen. Tatsächlich hatten dort einige indische Imker versucht, ihre Honigbienen zu domestizieren - und es war gelungen. Doch nicht nur dort hatten Arten die Kluft zwischen den Kontinenten überbrückt: Durch den 'Diasschen Austausch' waren auch andere Tiere und Pflanzen über das Meer gekommen. Honig und Äpfel hatten sich in England sehr stark verbreitet, auch ein weiteres Vorkommen indischer Pferderassen bei Ulan-Ude wurde entdeckt, und Maisvorkommen bei den Gepiden und Thrakern.

    Zugleich kamen aber auch neue Bedrohungen auf. So meldete Richmond fremde Korsaren, deren Freibeutern auch unseren stärksten Karavellen überlegen waren. Eine Maßnahme gegen diese Bedrohung hatten unsere Admiräle nicht.

    1175 n. Chr. forderte Caligula Cäsar III., dass wir es doch bitte unterlassen sollten, die normannischen Plünderer mit unserem Handel zu stärken.

    In den englischen Modehochburgen trennte sich die Schneiderei nun von der Weberei bzw. der häuslichen Kleiderfertigung für den Eigenbedarf und wurde ein eigenständiges Handwerk.

    Die Mode war nicht nur deutlich kleidsamer als die bisherige, mittelalterliche Tracht, sondern auch gut verkäuflich. In Hannover verdienten die Schneider 26000 Dollar, in Gibraltar 22000 Dollar, und Josia Zion Gumede war von seinen neuen Kleidern so begeistert, dass er nur noch 54400 Pfund haben wollte, um England die Wahlmonarchie zu erklären.

    Ulrike Eleonore verkaufte zusätzlich geböttcherte Fässer für 4000 Dinar nach Jugoslawien.

    In Amerika erfand Benjamin Georg Peßler das Butterfass. Auch die Südstaaten legten Wert auf gesündere Ernährung und verboten mit dem von Johann Peter Wallenborn zu Bitburg erlassenen Reinheitsgebot die Bierpanschung.

    Bei der Erkundung einer Insel südlich von Oxanforda wurde ein Gepidenschatz von 4000 Pfund gefunden.
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  10. #85
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    1176 n. Chr.
    Um die freien Baronien zu besetzen, schlug Philipp von Hutten seinen Kriegskameraden Georg Hohermuth von Speyer, der ebenfalls als Entdecker und Conquistador gedient hatte, für die Armee vor. Ihm wurde die Besiedlung und Eroberung der nördlichen Steppen und damit die Baronie Northern Steppes übertragen.

    Seine Pläne gingen allerdings weiter, uns so gründete er in Newcastle eine Akademie zur Ausbildung von Flotten und Entdeckern.

    1180 n. Chr. versuchte sich Fulgencio Batista III. noch einmal als Erpresser. Er verlangte für Schottland die englische Weltkarte - und da das nichts kostete, gaben wir sie ihm sogar.
    Das jedoch verärgerte Indien, dessen Kaiserin ein Ende der Unterstützung für Schottland forderte. Sie bekam statt dessen die Möglichkeit, für 96000 Rupien englisches Schneiderhandwerk zu erlernen und ihre Hofschneider ausbilden zu lassen.
    Die Zulu versuchten es ebenfalls mit Erpressung, mussten sich aber geschlagen geben und 6000 Rand für die Windkraft zahlen, statt sie geschenkt zu bekommen.
    Auch die Südstaaten verlangten ein Embargo gegen Schottland, das wir zurückwiesen.
    Amerika mussten wir unser Schneiderhandwerk für 114000 Dollar schon aufdrängen. In Jugoslawien unterstützte Ramakrishna die Entwicklung der Fronarbeit, ließ sich aber 3000 Dinar aus deren Erträgen auszahlen.

    Indira XIII. stellte der Öffentlichkeit ihre neue Thronfolgerin Fastrada vor. Inzwischen gab es in Indien sehr viele Seitenlinien, die alle einst den Kaiserthron zu erben erhofften.

    In Rom begann der Altertumsforscher Heinrich Schliemann damit, die Ruinen der Vergangenheit zu erforschen, meistens aus alte Sagentexte gestützt.

    1185 n. Chr. starb Priesterkaiser Ramakrischna IV. friedlich in seinem Palast. Ihm wurde ein - schon lange vorbereitetes - Grabmal zuteil, bewacht von 1000 Kriegern aus Terrakotta, in Dover gelegen. Die Beerdigung und die Legende, dass er einst zurückkommen würde, wenn das Land ihn am dringendsten brauchte, begründeten den Beginn eines goldenen Zeitalters.
    Zugleich war der Bau der Grabanlage jedoch ein Fehler - da Dover sehr sicher war. Würde die Terrakotta-Armee einmal geplündert werden, würde man sie erneut errichten und ein neues goldenes Zeitalter erhalten können. Eigentlich war daher Oxanforda als Standort vorgesehen, da dieses - zusammen mit den restlichen Kanalinseln, zumindest aber Thrakien - möglicherweise an einen autonomen Stadthalter abgetreten werden sollte, oder zumindest eine reale Gefahr bestand, dass die Stadt erobert würde, was dann zumindest mit einem neuen goldenen Zeitalter entschädigt würde.

    Nahe Northwic wurde in einem Dschungel ein Papageienbestand festgestellt, der zahlreiche Adlige dazu brachte, sich einen der sprechenden Vögel zuzulegen. Der Papageienverkauf entwickelt sich zu einem einträglichen Geschäft.

    In Schottland wurde Fulgencio Batista von dem charismatischeren Diktator Belsazar verdrängt. Diesem gelang es, seine Hausmacht beträchtlich auszubauen.

    In Indien stellte André Chapelon seine Idee vor, ganz Indien mit eisernen Straßen zu durchziehen, und stellte ein Fahrzeug vor, das darauf fahren sollte. Da es noch an einem passenden Antrieb fehlte, setzte er sich nur in kleinen Bergwerken durch.

    In der Türkei fiel Creighton Williams Abrams junior bei der Verteidigung von Rom, das die Amerikaner einnahmen. Trotzdem verlor Amerikas goldenes Zeitalter an Schwung, während sich der Türkische Arzt Jean-Martin Charcot für seine Versorgung der Verwundeten einen Namen machte.

    Der Tod Ramakrishnas bedeutete nicht das Ende seiner Dynastie, auch nicht das Ende des Priesterkaisertums, aber das Ende der Herrschaft seiner Familie. Ramakrishna V. legte Wert auf ein heiliges Leben als Priester der Tengri-Kirche, aber nicht als Herrscher. Die Reformrufe wurden laut - so wurde beklagt, dass England keine vernünftige städtische Wirtschaft aufgebaut hatte, die sich an der Gildenordnung orientierte, aber auch keine Stärkung des Grundbesitz durch die Grundherrschaft, sondern weiterhin auf Subsistenzwirtschaft setzte.
    Ramakrishna trat die Regierung ausgerechnet an den buddhistischen Priester Konfuzius ab, mit der Maßgabe, dass Tengrismus Staatsreligion bleibe. Konfuzius fühlte sich sehr geehrt und versprach, ein guter Herrscher über die Besten zu sein. Er führte ein sehr meritokratisches System ein, bei dem den Gildenmeistern die Wirtschaftslenkung übertragen wurde, während die Staatsverwaltung von einer Bürokratie übernommen wurde, die nur aus den Besten bestand, und in der Glaube, Abstammung und die Volkszugehörigkeit nichts zählten, aber die Leistung alles. Es grenzte an eine Wiederherstellung der Republik, nur mit einem Priesterkaiser an der Spitze.

    Antonio Oliviera de Salazar, der in Dublin immer noch von Barbaren belagert wurde, erhielt eine neue Hilfslieferung von 10 Koggen mit dringend benötigten Handelswaren, vor allem Rüstungsgüter für die Verteidigung. Neben 65000 Dollar belohnte er uns mit einer umfangreichen Nahrungsmittellieferung nach Nottingham.

    Doch schon 1190 n. Chr. forderte Salazar wieder eine Handelsmission an, und Zimbabwe-Rhodesien schloss sich an.

    Der Zulu Kroesus wurde für sein Handelsgeschick bekannt, man glaubte dort fast, er habe das Geld erfunden. Immerhin gelang es ihm, uns für 6000 Rand den Aufbau des Zulu-Bildungswesen abzuverlangen.

    Belsazar machte Alexander zu Dohna-Schlobitten zu seinem neuen General.

    Jugoslawien bot die Rekordsumme von 3100 Dinar für Bananenlieferungen.
    Bei Kelten lehrte Konfuzius die Wahlmonarchie, was 100 Goldstücke einbrachte.

    Bei der weiteren Erkundung der Nordküste entdeckte Maisonneuve einen Stamm von Kriegssensenträgern, die er in die englische Armee integrieren konnte.

    1195 n. Chr. verlangte Aleksandar III. Karađorđević erfolglos einen Handelsembargo gegen Hannover. Sauvage erlangte immerhin den Auftrag, dort für 8000 Dinar Deiche zu bauen.
    In der Türkei kauften von Hutten und von Speyer für 347700 Pfund und die Lieferung englischer Schneider Ferngläser - ein Herunterhandeln des Preises gelang leider nicht. Dennoch bereuten sie den Kauf nicht, denn für sie begann so ein neues Zeitalter, das Zeitalter des Kolonialismus.
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  11. #86
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    1196 n. Chr.
    Die Pläne des Inders André Chapelon inspirierten auch den Schotten Richard Trevithick dazu, eine eigene Zugmaschine für eiserne Straßen zu entwickeln.

    Der Kelte ʿOmar Chayyām verdiente sich als Philosoph, Astrologe, Dichter und Mathematiker einen Namen. In Jugoslawien wurde der Chemiker Robert B. Woodward durch seine Forschungen berühmt, Amerika brachte mit Willem Eindhoven einen neuen medizinischen Denker hervor.

    In Wales bildete Rosa Luxemburg eine neue Oppositionsbewegung, in Rhodesien-Zimbabwe Mikhail Gorbachow.

    In den Südstaaten machte der Braumeister Anton Dreher senior Johann Peter Wallenborn Konkurrenz.

    Trygvagasson machte Nicolas Durand de Villegagnon zu seinem Admiral und Kolonisator.

    Ulrike Eleonore exportierte noch Schneiderware und die Ausbildung des Schneiderhandwerks für 12000 Dollar in die Südstaaten.

    Philipp von Hutten bewies, dass er nicht nur wegen seiner Ahnenreihe Herr der Kanalinseln und der Kanalflotte war. Seine Schiffe brachten im Kanal eine Flotte von 10 Kaperschiffen auf - obwohl er nur über vergleichsweise schwache Karavellen verfügte. Zwar waren die Freibeuter schon beschädigt, aber nicht allzu sehr.


    Um 1200 starb Präsident Martin Van Buren VII., und wurde von Prinzessin Atalja von Israel ersetzt. Sie riss ein Loch in unsere Haushaltskasse, indem sie den Kauf von Kohl für 2500 Dollar stoppte. Sie machte Amerika zu einer Monarchie, führte aber die Religionsfreiheit ein und setzte auf ein Söldnerheer, um die vom Krieg gebeutelte amerikanische Bevölkerung zu schonen.
    Der überschüssige Kohl wurde nun für 100 Kronen an die Normannen verkauft.

    Indira XV. zog in ihren neuen Palast, den Kreml. Die Erfindung der Stückpforte erlaubte es ihrer Marine nun, mehr als ein Kanonendeck zu führen, was die Feuerkraft gefährlich steigerte.

    Im römischen Kansas City litt die Bevölkerung unter einem strengen Winter, während für die Normannen eher goldene Zeiten bevorstanden.

    In der Türkei begann Charles Horace Mayo seine medizinischen Studien.

    Bei einem Fest in London lernte der jugoslawische König Aleksandar III. Karađorđević das englische Brauchtum kennen und übernahm für 2000 Dinar die Brauchtumspflege.

    1205 n. Chr. verlangten die Bahamas, auch unser Schneiderhandwerk erlernen zu dürfen, bot jedoch nichts dafür. Damit kamen die Steuerhinterzieher natürlich nicht durch.
    Die englischen Schneider verbesserten ihr Können noch weiter und brachten bald auch die besten Kürschner hervor.

    Um den Bedarf an Fellen zu decken rief von Hutten zu einer Bärenjagd nahe London auf, an der sich alle Adeligen, aber auch viele Soldaten beteiligen sollten. Dazu sollten auch ausländische Gäste geladen werden - und Ulrike Eleonore machte wie üblich ihre Geschäfte. Sie verkaufte den Zulu für 9000 Rand das Böttcherhandwerk, ließ die Jugoslawen gegen Trinkgelder von 3000 Dinar den englischen Minnesang kopieren, und verkaufte den Kelten für 100 Goldstücke Windmühlenpläne.
    Doch sie ging auch Risiken ein: Obwohl wir damals den Kölner Dom auf eine ähnliche Art verloren hatte, bot sie selbst das neuste Wissen unseren Gegnern an, auch wenn uns das die Hudson-River-Company kosten konnte. Doch das Angebot, gegen einige teure Pelze und 98400 Pfund türkische Architekten zu erhalten, statt eine eigene Architektur entwickeln zu müssen, was sehr verlockend. Um von Andy Warhol die Kalligrafie zu lernen, mussten neben den Pelzen auch Ferngläser herausgegeben und 5500 Pfund gezahlt werden.

    Wales zahlte nur 27000 Pfund für die Pelze, aber wir brauchten das Geld, da die Schatzkammer nun wirklich leer war.

    Indira hatte den Philosophen Nabu-Rimanni an ihren Hof gerufen, den sie nun ebenfalls der Öffentlichkeit vorstellte.

    Es wurde ein rauschendes Fest, und obwohl ich keine Jägerin war, genoss ich das Ereignis. Indira hatte einige ihrer Töchter dabei, mit denen ich ein Techtelmechtel wagte, doch vor allem mit Joséphine de Beauharnais freundete ich mich an.

    Dann begann die Jagd. Leider waren die Bären nicht im Wald erschienen, so dass sie keine neuen Pelzvorkommen bilden konnten.
    Das Hallali wurde von den Bombarden der Leibgarde Königin Medeas geblasen, die mit Salutschüssen die Bären aufscheuchten und verwirrten. Die gepanzerten Reiterschützen aus Helmut Kohls Leibgarde ritten mit den erfahreneren Jägern in die Berge, wo sie genug Bären erlegten, um die Gäste in teure Pelze zu kleiden und zugleich die Armen in der Bevölkerung mit Bärenfleisch zu versorgen - die Festgesellschaft sowieso, aber die wurde mehr als satt.

    Nördlich der Stadt jagten Handkanoniere und König Helmuts Langbogenschützen zusammen mit den weniger erprobten Gästen die Bären. Dort wurden nicht nur ebenso viele Bären erlegt, sondern auch einige wertvolle Pelze erjagt, die 5000 Pfund einbrachten.

    Doch eine Meldung überschattete das Fest: Bei Seuthopolis waren Erkundungsboote von 30 Freibeutern angegriffen worden, die etwas 60 unserer Boote versenkt hatten dabei 3000 Seeleute ermordet hatten.


    Außerdem verbreitete Nabu-Rimanni auf dem Fest den Geist der Aufklärung, und entfachte einen Freiheitsdrang, der vor allem seiner Herrin nicht schmecken dürfte: Theophilus E. Dönges erklärte vor versammelter Mannschaft Präsident Charles Robberts Swart V. für abgesetzt und die Republik Südafrika für unabhängig.

    1210 n. Chr. ging alles wieder seinen gewohnten Gang. Amerika forderte ein Embargo gegen Schottland, die Normannen legten uns nahe, ein Söldnerheer aufzustellen - aus normannischen Söldnern, versteht sich - und wollten nicht akzeptieren, dass wir mit einem Kriegeradel besser führen. Sie akzeptierten allerdings den Vorschlag, für 6000 Kronen an den Geheimnissen der Inquisition teilzuhaben. Dazu kauften sie Pech für 100 Kronen.

    Josia Zion Gumede II. von Rhodesien-Zimbabwe wurde wieder gestürzt, und Ian Smith wurde neuer König. Er führte auch die Verordnung Brot und Spiele wieder ein.

    Indira ließ sich die südafrikanische Unabhängigkeit nicht gefallen. Sie berief den Mohikanisch-Japanischen General Taira no Kiyomoro ein, um für einen Krieg gewappnet zu sein.
    Allerdings sprach sich der indische Philosoph Immanuel Kant, ein weiterer bedeutender Aufklärer, gegen jede Gewaltanwendung aus.

    Indien kaufte noch für 38000 Rupien Pelzwaren und Kürschnerwerkzeug. Sauvage lehrte für 2000 Dinar die Jugoslawen den Burgenbau. Machiavelli ließ seine Werke für 63000 von englischen Kalligrafen verschönern, so dass sich der Verkauf an die Simbabwer schon lohnte.

    1215 n. Chr. führten auch die Kelten den Rossharnisch ein.

    Die ersten Tengri wanderten nach Springfield (Südstaaten) aus und verbreiteten unseren Glauben dort. Camilla Parker Bowles XI. wurde von ihrer amerikanischen Königin abgesetzt, und durch einen Vertreter der Pflanzeraristokratie, Johann Peter Wallenborn, ersetzt. Wallenborn wurde nahegelegt, das Vasallentum in seinen Staaten durchgängig durchzusetzen.

    Ulrike Eleonore gelang es, Kaffee gegen indische Äpfel und 800 Rupien zu tauschen. Sauvage unterstützte Jugoslawien für 3000 Dinar bei der Stadtplanung, und das unabhängige Südafrika fand nun Gelegenheit, für 13000 südafrikanische Rand englische Schneider anzuwerben.
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  12. #87
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    1216 n. Chr. versammelte Priesterkaiser Konfuzius II. seine Berater um sich. "Ich habe Euch hier zusammengerufen, um Euch ein neues Mitglied unseres Rates vorzustellen, das eine Fertigkeitslücke schließen wird: Karl Friedrich Schinkel aus dem fernen Preußen wird als unser Baumeister und Maler auftreten. Er wird Sauvage ergänzen, der sich eher auf die technische Seite des Baugewerbes konzentriert, und dabei die ästhetische Seite prägen.

    Ich erwarte eine gute Zusammenarbeit. Eure erste Aufgabe wird es sein, die Stadt York zu betreuen. Dort gibt es zu wenig Handwerker, und der Ausbau muss dringend vorangetrieben werden. Unterstützt außerdem Sauvage bei seiner Entwicklung neuer Wasserversorgungssysteme."

    Doch es gab auch schlechte Nachrichten. Nachdem wir geglaubt hatten, die Freibeuter hätten sich zurückgezogen, hatte von Hutten seine Erkundungsboote bei Thrakien wieder ausgeschickt, Inseln von Seuthopolis zu besiedeln. Doch die Piraten schlugen unerwartet zu, kaperten eine Flottille Arbeitsboote, die einen Koog zur Ernte der Bananen vor Seuthopolis bauen sollten, und versenkten die Hälfte der Erkundungsboote, ehe die andere Hälfte sich ergab.

    Zwar beschossen die Hafenballisten von Seuthopolis die Freibeuter, doch besiegen konnten sie sie nicht, und eine passende Flotte war auch nicht in Sicht.

    1220 n. Chr. verlangte Rom die Lieferung von kostenlosen Fässern und Eimern aus englischer Produktion, wurde aber abgewiesen. Unser Wissen war zu haben, aber nur gegen eine faire Gegenleistung.

    Sauvage und Schinkel entwickelten zusammen die Klempnerarbeit, die neben dem Verlegen von Rohren auch Blechverkleidungen und einige künstlerische Aspekte beinhaltete.

    Alsbald luden sie Lehrlinge, Schmiede und Baumeister aus allen Ländern ein, gegen ein angemessenes Entgelt bei ihnen zu praktizieren und zu lernen. Die Amerikaner zahlten 72000 Dollar. Ian Smith verlangte sogar noch 79400 Pfund zusätzlich zu dem Wissen, dafür unterwiesen seine Leute die englischen Ritter und Edelleute in der Fechtkunst. Die Gibralteser nahmen Kürschnerware und Klempnerarbeit, dafür zahlten sie 6000 Dollar und lehrten Konfuzius die Scholastik.

    Gibraltar kaufte auch Baumwolle für 500 Pfund.
    Andere bekamen dagegen einfacheres Wissen. So lernten die Schotten für eine Spende von 8000 schottischen Pfund die Beichte kennen, die Kelten zahlten 80 Goldstücke dafür, dass McGonnagal ihnen die Kalligrafie beibrachte.

    In Newcastle wurde im Oktober 1220 n. Chr. ein großes Fest zu Ehren des goldenen Zeitalters abgehalten. Daraus etablierte sich ein - meist im September beginnendes - Fest, das regelmäßig abgehalten wurde. Die englischen Braumeister überschwemmten nun den Markt mit ihrem Ale und ihrem Weizenbier. Ein Teil davon würde für 2400 Dollar an die amerikanische Gilde der Braumeister verkauft, die nie genug Alkohol bekommen konnte.

    Cunobelinus XI. wurde gestürzt. An seiner Statt wurde Arthus zum König der Briten (britischen Kelten) gewählt, der jedoch nur durch seine Ratsherrschaft regierte und selbst eher repräsentative Funktion hatte.

    In Hannover begann ein goldenes Zeitalter.

    Konfuzius versammelte seinen Rat um sich. "Liebe Freunde, ich spüre, wie ein goldenes Zeitalter zu Ende geht. Meine Nachkommen werden ins Kloster gehen und wieder nur dem Buddhismus dienen. Zu viele Ämter sind nicht gut. Daher soll England sich eine neue Regierung geben. Ich wünsche - denn befehlen kann ich es euch sowieso nicht - dass weiterhin die Besten regieren. Ob dies aber Priester und ihre Beamten, ein weiser König oder ein Rat einer neuen Republik sein werden, das obliegt euch. Wählt klug und weise, und gehet hin in Frieden." Mit diesen Worten legte er die Priesterkrone ab.
    Nun hätte es zu einen Thronstreit kommen können, da verschiedene Fraktionen ihre eigenen Ansichten hatten. Die alten Engländer wollten die Angelsachsen des Hauses Wessex wieder auf den Thron bringen, die Skandinavier einen Dänen, Schweden oder Jüten, die Griechen einen Thraker oder Illyrer, die Republikaner ein gewähltes Staatsoberhaupt. Mehrfach musste Konfuzius die Leute zur Ordnung rufen, doch dann einigte man sich. Am Ende setzte sich ein Germane durch: Jarl Hermann Buhl galt als verdient genug und als der richtige Mann, die Nordexpansion gegen die Merkiten und Illyrer durchzusetzen, die in den letzten Jahren ins Stocken geraten war.
    Formal blieb er Jarl, nannte sich aber Jarl von England und stand damit über seinem eigenen Herzog, dessen Posten er auch dauerhaft übernahm. Das Jarltum Neuengland übernahm schleichend Beomar.
    Unter Hermann I. setzte sich das Erbrecht gegenüber einer Republik oder zumindest einer Wahlmonarchie, die Wilson und Kohl gewünscht hatten, durch. Er stärkte außerdem das Vasallentum gegenüber der Bürokratie und führte die Theokratie wieder ein, die es seiner Meinung nach für die Verteidigung der Grenzen mit aktuellen Truppen, die Besiedlung des Nordens und die Eroberung Illyriens brauchte.

    Zusätzlich wurde der Mathematiker und Astronom Alhazen in den Rat aufgenommen. Er sollte erst in London eine Akademie gründen, bis auffiel, dass dort schon eine stand, die der kontroverse Philosoph gegründet hatte. Daraufhin wurde er nach Nottingham zurückgeschickt, übernahm aber die Verantwortung für wissenschaftliche Fragen in der Regierung.


    1225 n. Chr., als unser goldenes Zeitalter endete, begann ein neues in Wales.
    Präsident Theophilus E. Dönges II. gab Südafrika zur Feier der 20-Jährigen Unabhängigkeit eine neue Staatsform: Er führte eine Monarchie ein sowie ein strenges Kastensystem (Apartheit), sowie formale Religionsfreiheit.

    Im Normannenland übernahm Joséphine de Beauharnais die Macht. Damit bekamen erstmals die frankophonen Normannen gegenüber den skandinavisch-wikingischen die Überhand im Land. Joséphine de Beauharnais legte außerdem Wert auf ihren Starken glauben, und führte eine jüdische Theokratie ein.
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  13. #88
    Moderator Avatar von Kathy
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    1226 n. Chr. ging Ulrike Eleonore mit den jüngst erworbenen Erkenntnissen hausieren. Die Zulu kauften für 8000 Zulu-Rand gebrauchte Belagerungsgeräte.
    Wichtiger war jedoch das Treffen mit dem türkischen Sultan Machiavelli V. Er war sowohl an der Scholastik wie auch an Sauvages Klempnerarbeiten interessiert. Dafür erlaubte er Alhazen, die fortschrittliche Kunst der türkischen al chemeia von Zakaria al-Razi zu lernen - die gegenüber unserer Alchimie deutlich fortgeschrittenere Chemie. Dazu gab er nur 10000 Lira. Außerdem profitierten unsere Salzsieden davon, die 1200 Pfund mehr Steuern und 1000 Pfund für die Forschung zusätzlich bereitstellten.

    Von Gibraltar erhielt sie 300 Dollar für Mais aus Thrakien.

    Neben der Alchimie wurde auch die Protowissenschaft der Astrologie in diesem Jahr obsolet. Huttens Späher untersuchten eine Höhle in Thrakien, wo sie alte Astronomische Aufzeichnungen fanden, die unserer Sterndeutung weit überlegen waren.

    Dies erlaubte uns die Führung größerer Schiffe, die nach den Sternen navigierten.

    Alhazen ließ sich in Nottingham nieder, wo er die Alhazen-Akademie gründete. Diese leistete für 5200 Pfund im Jahr ihren Beitrag zur Forschung.

    Bei der Besiedlung einer Insel am Nordwestkap Britanniens fanden Maisoneuves Erkundungsboote einen Rückzugsort der Merkiten. Sie schlossen dort einen Frieden, und die Merkiten traten als Ritter in das englische Heer ein.

    1230 n. Chr. wurden die Bewohner von Glouchester bzw. ihr mesoamerikanischer Hoherpriester in den apostolischen Palast eingeladen. Dort sollte das neue Oberhaupt aller Mesoamerikaner gewählt werden. Ein amerikanischer, ein südstaatlicher und ein zimbabwischer Kandidat traten zur Wahl an.

    In Schottland befasste sich Robert Koch mit der Bekämpfung der Tuberkulose.
    Der Hannoveraner Willi Messerschmidt versuchte sich mit dem Bau von Gleitschirmen, um den Menschen das Fliegen zu ermöglichen.
    In Jugoslawien gründete Ludwig Roselius die Kaffeerösterei HAG.
    Pjotr Arsenjewitsch Smirnow übernahm die Leitung der amerikanischen Gilde der Braumeister.

    In Südafrika wurde Kaviar aus Kushingar zu einem beliebten Delikatesse.

    Die thrakische Astronomie war nicht nur unseren Sterndeutern überlegen. Auch amerikanische Wissenschaftler kannten sie nicht und zahlten bereitwillig 81000 Dollar für die Ausbildung ihrer Sternkundler. Davon flossen - zusammen mit der Astronomie - 49400 direkt weiter an das Patriziat der zimbabwische Kaufleute, die sich davon bessere Handelsschiffe versprachen, die aber dafür ihren Lebensstil unter unseren Städtern verbreiteten.


    Im selben Jahr lief der Friedensvertrag mit Schottland aus, ohne dass sich an den realen Beziehungen etwas änderte.

    1231 n. Chr. veröffentlichte der Apostolische Palast die Wahlergebnisse: Amerikas Kandidat gewann mit 1202 von 2391 Stimmen, etwa 250 mehr als nötig. Hierbei zeigte sich die Zerrissenheit der Vereinigten Staaten: Während das Kernland, Irland, Hannover, Gibraltar und die Bahamas - sowie Wales und die Normannen von außerhalb - für den US-Kandidaten gestimmt hatten, hatten die Südstaatler einen eigenen Kandidaten aufgestellt und unterstützt. Zimbabwes Kandidat erhielt die Stimmen von Zimbabwe und den Zulu, sowie die beiden Stimmen aus Glouchester. Schotten, Jugoslawen, Römer und Türken enthielten sich der Stimme oder blieben dem Konzil gleich fern.

    1235 n. Chr.
    Mit Gibraltar verhandelte Ulrike etwas länger: Gibraltars Banken forderten zusätzlich zur Astronomie 73400 Pfund, um ihr Bankwesen nach England zu expandieren. Wir fürchteten jedoch eine Staatskrise, da die klassischen Geldwechsler dann zunächst geschlossen werden würden. Ulrike verhandelte mit dem Adel, um statt dem Bankwesen die Heraldik zu lernen, doch das würde 85000 Pfund zusätzlich kosten - und im Gegensatz zu den Banken nicht so schnell Gewinne erwirtschaften. Daher entschied sie sich doch für das Angebot der Banken.

    Zwar sanken die Einnahmen durch die Einbrechende Wirtschaft um 12000 Pfund, doch brachte die Versteigerung der alten Geldhäuser auch 185600 Pfund ein, die uns halfen, bis zur Fertigstellung der ersten englischen Börsen die Zeit zu überbrücken.

    Amerika hatte einen neuen General, Washaki, eingestellt.

    Aleksandar V. Karađorđević heiratete Louise Eleonore zu Hohenlohe-Langenburg, als er auf den Thron stieg. Mit dem Tod seines Vaters Aleksandar IV. Karađorđević endete ein goldenes Zeitalter in Jugoslawien.
    Auch die Normannen mussten das Ende ihres goldenen Zeitalters hinnehmen, während in Indien ein neues goldenes Zeitalter begann.

    Der Zulu Madhva Acharya wurde zum bedeutendsten Denker seiner Zeit in diesem Land.

    Ulrike Eleonore schloss mit Indien einen Handel ab: Die unersättliche indische Hanse kaufte Honig für 2900 Rupien.
    König Herrmann schickte seine Militärausbilder nach Jugoslawien, wo sie für 9000 Dinar das parthische Manöver unterrichteten, und zu den Kelten, wo sie für 70 Goldstücke die Fechtkunst unterrichteten.

    1240 n. Chr. waren die nächsten Imkereien fertiggestellt, und Indira schickte gleich einen Boten, der unserer Mühlengilde Sonnenblumen gegen den Honig anbot.

    Feltmann entwickelte den Fruchtwechsel als neue Anbaumethode - eine Möglichkeit, mehr Viehfutter zu erzeugen und damit die Milchwirtschaft voranzubringen.


    In Irland wurde Prinzessin Marie de Guise geboren.

    Der Inder Robert Livingston Stevens beschäftigte sich mit Studien zur Nutzung von heißer Luft - oder Dampf - zum Antrieb von Schiffen.

    Die Bahamas führten bei ihrem Fußvolk Krähenfüße zum Schutz vor Reiterangriffen ein.

    Gibraltar hatte mit einer schweren Feuersbrunst zu kämpfen, die in der Schmiede der Stadt ausbrach und sie vollständig zerstörte.

    In der Normandie baute James Lewis Kraft die Molkerei seiner Familie zu einem bedeutenden Lebensmittelunternehmen aus.
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  14. #89
    yay! Avatar von Siegfried
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  15. #90
    Moderator Avatar von Kathy
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    Zur Zeit sind einige Posten in England unbesetzt, und soweit ich vorgespielt habe, kommen auch so schnell keine Politiker, Generäle oder Prinzessinnen, die diese Posten einnehmen könnten. Wenn also jemandem an einer Baronie gelegen ist, kann er sich gerne melden, gerne auch mit einem Wunschposten innerhalb der Regierung.
    Zum heutigen Zeitpunkt sind frei:
    Herzogtum South-Anglia (wird durch Beförderung vergeben)
    Baronie Thrakien
    Baronie Warwickshire Lehen wurde heute vergeben
    Baronie Bucht von Liverpool
    Baronie Merkiten
    Baronie Loides
    Die vergebenen Posten in der Regierung sind auf Seite 1 zu finden, bei der Auswahl eines freien Posten darf der Fantasie freien Lauf gelassen werden.
    Geändert von Kathy (27. Februar 2017 um 11:40 Uhr)
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